Zeit der Dankbarkeit

Archive for the ‘Menschen’ Category

Spendenwanderung für Benachteiligte in Rio de Janeiro (Update siehe unten)

Aktueller Spendenstand: 520 Euro:-)
Und ab sofort ist auch eine Online-Spende über betterplace.org möglich

Die Autorin mit Wanderhut

Beim Wandern

Wer mich kennt oder meinen Blog verfolgt, weiß, dass das Wandern eine große Leidenschaft für mich ist. Es ist ein wundervoller Ausgleich zum täglichen Denken und Bürositzen. Denn: obwohl (oder vielleicht sogar weil) das Wandern meinem Körper Bewegung bietet, kommt mein Geist zur Ruhe. Und zur Klarheit. Eine ideale Bedingung, um kreativen Gedanken Platz zu schaffen, die ganz plötzlich auftauchen können. So wie die, eine Spendenwanderung zu machen.

Im Sommer 2016 finden in Rio die Olympischen und Paralympischen Spiele statt. Viele blicken leider nur auf die großen Stadien, auf den Wettkampf, auf die schönen Seiten der Stadt. Dabei hat Rio noch ein zweites Gesicht. Es gibt unzählige Armenviertel, die sogenannten Favelas. Die Menschen dort haben nur wenig Chance auf Bildung, auf gute Wohnbedingungen. Dort zu leben ist oft lebensgefährlich. Immer wieder werden unschuldige Menschen, auch Kinder, bei Schusswechseln zwischen Drogenbanden getötet. Es gibt nur unregelmäßig Strom, keine Müllabfuhr, keine Kinderbetreuung, keine Sportmöglichkeiten für die Jugendlichen.

Häuser am Hang, dicht gedrängt.

Unzählige Häuser, dicht an dicht: hier wohnen die Ärmsten in Rio.
Foto: BIP Trier

Ein großes Aktionsbündnis aus mehreren Spendenvereinigungen (z. B. Adveniat, BDKJ, DOSB, KAB, Kolpingwerk…) will den Blick auf diese Armut richten und mit Hilfe von Spenden für Bildung, Sportangebote und Sicherheit sorgen. Die Aktion ⇒Rio bewegt. Uns fordert Menschen weltweit dazu auf, ebenfalls sportlich tätig zu werden und damit Geld für soziale ⇒Projekte zu sammeln. So kam ich auf die Idee, meine Wanderleidenschaft mit diesem guten Zweck zu verbinden.

Meine Spendenwanderung

Logo der Aktion. Mit Text "Rio bewegt uns. Mehr als nur dabei sein."Ende Mai wandere ich auf dem Saar-Hunsrück-Steig. Auf meinem Plan steht die Strecke “Perl – Trier”. Insgesamt werde ich 8 Tage unterwegs sein, geschätzte 144 km. Meine Idee: Wenn nun einige Menschen pro Kilometer ein paar Cent spenden würden, könnte ich das Wandern mit diesem guten Zweck, mit Herz füllen. Und das “erwanderte” Geld macht sich dann im Anschluss auf den Weg nach Rio. Damit Initiativen gegen Armut und Projekte für Bildung und Familienhilfe gefördert werden.

Meine Vorschlag

Wenn dir diese Idee gefällt, und du mich motivieren und die Menschen in Rio finanziell unterstützen möchtest, würde ich mich sehr freuen, wenn du mir vor der Tour signalisieren könntest, wieviel du zu spenden bereit wärst, z. B. könntest du pro gewanderten KM 10 Cent spenden. Das würde dich am Ende nur ca. 14 Euro kosten. Oder du spendest einen Festpreis. Sicher ist: alles geht zu 100% an die Aktion “Rio bewegt. Uns”.
Im Gegenzug biete ich dann an (vorausgesetzt, ich habe abends Internet) jedem, der möchte und mir seine Mailadresse gibt, eine kurze Erfolgsmeldung mit zwei/drei Fotos des jeweiligen Tages zuzumailen. Als Nachweis sozusagen, dass ich erfolgreich unterwegs war. Ich werde Bilder und Erfolgsmeldung natürlich auch auf Twitter unter #WandernfuerRio veröffentlichen.

Kontakt

Falls du also die benachteiligten Menschen in Rio mit Hilfe meiner Spendenwanderung unterstützen möchtest, kannst du mich über Mail (Stichwort Rio) kontaktieren oder natürlich einen Kommentar unter diesem Beitrag abgeben. Und wer mich persönlich trifft, kann sich auch gerne in meine Spendenliste eintragen. Damit die Armen  menschenwürdigen Bedingungen haben können und Kinder eine Zukunft.

Kinder sitzen mit einer Erzieherin auf dem Boden.

Kinder des Armenviertels Vidigal werden im Kindergarten betreut, damit sie gut versorgt sind und ihre Mütter Geld verdienen können. Fotograf: Martin Steffen

Update (29. April)

Bisher sind ca. 520 Euro als Spenden angekündigt. Das ist wundervoll, aber ich weiß, da geht noch mehr:-)
Wer persönlich Kontakt  zu mir hat, kann sich in meine Sponsorenkarte eintragen.

Aber auch wer weiter weg wohnt, hat nun die  Möglichkeit, online über betterplace.org zu spenden.

In beiden Fällen (online wie offline) wird es dann auch Spendenquittungen geben. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Zum Nachhören: Christina Weise (von der Aktion Rio bewegt uns) erzählt über das Projekt:

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Mülleimer mit Beschriftung "Briefe an Gott"

Briefe an Gott?!

Zweimal täglich gehe ich zu Fuß eine kleine, überschaubare Strecke zwischen meinem Parkplatz und meiner Arbeit. Dabei komme ich auch an einem Mülleimer vorbei. Bisher war er mir nicht sehr ins Auge gefallen – es sind mehrere Abfalleimer auf der Strecke. Und wenn ich nicht gerade etwas wegwerfen möchte, nehme ich die Müllkübel natürlich nicht wahr. Bis letzte Woche. Beim Vorbeischlendern am Nachmittag entdeckte ich den folgenden Aufdruck:

Briefe an Gott - Beschriftung auf einem Mülleimer

Briefe an Gott

Mein erster Gedanke war: “Unverschämtheit! Wie kann man nur?” Ich hielt tatsächlich kurz im Schritt inne – aber weil so viele Menschen an der Bushaltestelle standen, ging ich einfach weiter. Hatte ich richtig gelesen? Wie kann man nur so etwas auf einen Mülleimer schreiben? Sozusagen: “Schmeiß alles rein, ist sowieso für die Katz!?”

Bereits nach weiteren Schritten schlich sich jedoch ein Lächeln auf meine Lippen. Wie kreativ, dachte ich nur. Da hat sich jemand richtig viel Mühe gemacht. Schade, dass derjenige kein Gottvertrauen hat. Aber jeder wie er will. Wenn es ihm Spaß macht …

Doch je näher ich meinem Auto kam, desto bewusster wurde mir: Da hat einer unbewusst die Kernbotschaft Gottes erkannt. Heißt es nicht in der Bibel: “Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!” (Matthäus 11:28)? Bietet uns Gott nicht täglich immer wieder an, dass wir unseren ganzen Gedankenmüll, unsere Sorgen, unseren Kummer bei ihm abladen können? Nichts ist ihm zu schmutzig, zu wertlos. Er nimmt sich aller Sorgen und Nöte an und hört zu. Gott ist sozusagen unser Kummerkasten, unser Mülleimer, unsere Wertstofftonne. Ich muss mich nicht schämen, für das, was ich dort hinein gebe. Alles wird ohne Widerspruch angenommen und entsorgt.

Kummerpäckchen

In einer Zeitschrift habe ich einmal den Tipp gelesen, dass man seinen Kummer, seine Sorgen einfach an das Universum (Gott) abgeben könne. Man stelle sich einfach vor, wir man all das, was einen belastet, in ein Päckchen packt, fest verschnürt und es dann “abgibt” – verbunden mit dem beruhigenden Gefühl: “So, das bin ich jetzt los. Jetzt darf sich ein anderer darum kümmern.”

Es gibt sicherlich psychologische Untersuchungen, dass dieser Trick gar nicht so schlecht ist. Denn er befreit. Während man sonst Ärger, Kummer und Sorgen tagtäglich mit sich herum schleppt, fühlt es sich leichter, befreiter an, wenn man diese einfach “abgibt”.

Ich nehme mir also vor, unbequeme Gedanken, Sorgen und Kummer ab sofort in mein virtuelles Päckchen zu packen und nach Feierabend auf dem Weg zum Auto einfach in diesem wunderbaren Mülleimer zu entsorgen.

Also, lasst uns die Mülleimer dieser Welt mit dieser Botschaft bekleben! Auf dass ein jeder auf seinem Lebensweg einen solchen Mülleimer hat, um seinen Kummer loszuwerden.

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Gut gelauntes Baby

Gut gelaunt

Heute ist es soweit. Das jüngste meiner zwei Kinder wird 18 Jahre alt.  “Fucking unfassbar” würde Rea Garvey sagen. Ich muss schlucken vor Rührung. Und bin gleichzeitig stolz.

Vor 18 Jahren kamst du, lieber J., als mein zweites Kind zur Welt. Du warst von Anfang an ein “Strahlemann”. Stets gut gelaunt, lächeltest du schon aus dem Kinderwagen jeden Menschen an. Deinem Lächeln konnte damals niemand widerstehen. Und durch dich durfte ich erleben, wie schön es ist, zu knuddeln und zu herzen. Du warst mein Knuddelkind. Es war soooo schön.

Du warst selten aus der Ruhe zu bringen. Solltest du beim Krabbeln oder Laufen mal irgendwo angestoßen sein, fiel dein Blick kurz auf uns und weiter gings. So gut wie nie Tränen. “Der Volvo unter den Kindern”, so nannte dich deshalb dein Opa. Unkaputtbar sozusagen. Krankheiten kanntest du nicht, abgesehen von Windpocken.

Ob es an deinem Sternzeichen liegt oder nicht: Von Anfang an hattest du einen dicken Kopf. Du wusstest schon sehr früh, was du wolltest – bzw. vor allem, was du nicht wolltest. Kein Unterhemd! Kein Käse! Nix Neues probieren. Da half kein Betteln, Bestechen, Drohen. Du warst selten von etwas anderem zu überzeugen.

Meine Vorstellung, Mädchen wären in Kleiderfragen komplizierter, warfst du eindeutig über den Haufen. Keiner wusste so genau, was er anziehen will und was nicht, wie du. Du hattest das Glück, in mir eine sehr tolerante Mutter zu haben, die dir sehr früh die Entscheidung bezüglich Klamotten und Essen übertragen hat – und ich finde, wir sind sehr gut damit gefahren. Du wirst dich Z.B. sicherlich auch in Zukunft an das morgendliche Frage- und Antwortspiel erinnern. “Soll ich eine Jacke anziehen?” – “Ich finde es kalt und würde eine anziehen, aber wie ich dich kenne, brauchst du keine.”:-) Genau so war es dann auch. Ich zog mit dicker Jacke los, während du lediglich im Pulli (und ohne anschließende Erkältung) durch die Gegend liefst.

Wie auch deine Schwester, musstest du sehr früh schon eine Brille tragen. Dieser Umstand führte wohl dazu, dass ich heute bei jedem kleinen Jungen mit Brille, der mir über den Weg läuft, ein Sehnen in meiner Brust verspüre. Nach euch als kleine Kinder, eurer Unbeschwertheit, eurer Kindheit. Es ist schon soo lange her.

Wann war der Wechsel, dass deine Pullis, Strümpfe, Unterwäsche nicht mehr die kleinsten waren? Du bist inzwischen größer als ich, fährst Motorrad und hast gestern das erste mal gewählt. Heute musst du nicht mich fragen, um an irgendetwas dran zu kommen, sondern ich frage dich, ob du mir von oben etwas herunter reichen kannst.

Die letzte Unterschrift auf dem Muttizettel ist geschrieben. Ab sofort kannst du endlos in die Disco gehen, ohne dass der Muttizettel dir die Erlaubnis gibt, nach 0:00 Uhr weiter zu feiern. Wie gut, dass ich mich auch weiterhin auf dich verlassen kann.

Noch gehst du zur Schule und wirst eine Zeitlang bei uns wohnen. Wohin dein Weg dich führen wird, weißt du noch nicht – aber sicherlich irgendwann weg von zu Hause. Deshalb genieße ich es jetzt noch, dich um mich zu haben, auch wenn solche Momente – zugegebenermaßen – inzwischen selten sind. 18jährige verbringen halt nicht viel Zeit mit ihren Eltern:-)

Von Herzen gratuliere ich dir zur Volljährigkeit mein Sohn. Mögest du dein sonniges Wesen immer bewahren.

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Das Kleid ist auch hoopingtauglich :-)Es gibt dieses Gefühl. Manche haben es nie, andere ab und zu, wenige immer.
Dieses Gefühl, dass du mit dir und der Welt vollkommen zufrieden bist. Vorallem “mit dir selbst“.

Denn, meistens sind wir doch so drauf: wir kritisieren ständig an uns selbst herum. Wir ziehen den Bauch ein, wenn wir uns seitwärts in der Schaufensterscheibe beobachten. Wir zupfen an unseren Haaren herum. Wir finden uns zu blass, zu dick, zu dünn, zu unförmig. Wir beobachten beim Gang durch die Stadt die anderen und wünschen uns, ebenso zu sein. Oder manche machen es auch umgekehrt: sie finden an anderen jede Menge Kritikpunkte, um sich selbst zu bestätigen, dass kein Mensch perfekt aussieht. Wieso sind wir eigentlich so verletzend? Zu uns? In Gedanken zu anderen?

Wann stehen wir vor dem Spiegel und sagen “JA! Wundervoll. Ich würde mich selbst in mich verlieben, wenn ich könnte”. Wann? Meistens doch viel zu selten.

Nun gibt es Kleidungsstücke, die es uns leichter machen, dieses Gefühl hervorzuzaubern. Ich hatte vor zwei Jahren schon mal darüber geschrieben. Damals war es ein Brautkleid. Heute Mittag ist mir das gleiche nochmal passiert. Auf dem Rückweg zur Arbeit kam ich an einem kleinen, feinen Geschäft der besonderen Art in der Neustraße vorbei. Dort wird u.a. fair gehandelte Bekleidung verkauft. Eigentlich wollte ich mir nur eine schöne, weich fließende Trainingshose für das Hooping kaufen, als mein Blick an einem Kleid hängen blieb. Der Blick ins Innere offenbarte leider: “Größe S”.
Schade. Etwas zu klein für mich.
Aber als ich das Kleid so in der Hand hielt flüsterte es mir zu: “Probier mich! Zieh mich an!”.

Royalblau

RoyalblauGesagt. Getan. Und *peng* da war es wieder: ich stand vor dem Spiegel und verliebte mich in mich und das Kleid. Ich fühlte mich wie eine Göttin.  Dieses Kleid war wie für mich gemacht. Sicherlich war es falsch ausgezeichnet gewesen um für mich auf dem Ständer hängen zu bleiben.

Glücklich bezahlte ich und behielt das Kleid gleich an. Könnt ihr euch denken, wie der Weg zur Arbeit verlief?

Ich konnte es nicht fassen: die Menschen spürten genau das, was ich im Spiegel gesehen hatte. Sie schauten mich an, viele lächelten. Ich schmiss meine langen Haare nach hinten und hatte das Gefühl, vor Glück beinah zu platzen. Und gerne wollte ich alle, denen ich begegnete, an meinem Glück teilhaben lassen. Ich lächelte selig in die Welt.

Die Einladung

Und dann geschah etwas, was sicherlich im Leben nicht all zu oft vorkommt. Ein Mann (in meinem Alter) sprach mich an. Er wirkte sehr nett und keineswegs aufdringlich. Er habe mich gesehen und sich überlegt, die hübsche Frau auf einen Kaffee einzuladen. Ob ich Zeit hätte. Ich lehnte aus Reflex ab, mit dem Hinweis, ich müsse zurück zur Arbeit (was ja auch keine Lüge war).

Dann sah ich ihn mir genauer an und bemerkte, dass er genau das aufgefangen hatte, was ich ausgestrahlt hatte. Glück, Freude, Lebenslust. Er meinte dann, ich hätte ja wahrscheinlich sowieso nein gesagt, auch wenn ich nicht arbeiten müsse.

Im ersten Augenblick wiegelte ich ab. Aber dann gab ihm recht. Ich hätte (auch wenn ich nicht zurück gemusst hätte) abgelehnt. Aber, und das sagte ich ihm dann auch, ich fand es unheimlich mutig von ihm, mich anzusprechen und mir solch einen Vorschlag zu machen. “Sie haben mir mit Ihrer Einladung den Tag versüßt. Vielen herzlichen Dank!” gab ich ihm dann noch mit auf dem Weg, bevor ich mich mit wehenden Haaren zurück auf den Weg zur Arbeit machte.

Ich wünsche mir, dass er die Absage nicht persönlich nimmt. Lieber Unbekannter (falls du das liest): “Danke. Danke für deinen Mut und dein Kompliment. Es war für mich ein wundervolles Erlebnis. Du warst der schönere Spiegel des Tages.”

Hooping im GartenNachdem mir Kerstin das Blockstöckchen zugeworfen hat, nehme ich es gerne auf und gebe es am Ende natürlich weiter. Aber erst mal trage ich es in die Runde.

Blogger-Typ

*hüstel* Ich bin ehr so die “mir liegt etwas sehr am Herzen und muss es der ganzen Welt sagen”-Bloggerin. Sprich: oft liegen schon Mal längere Pausen dazwischen , manchmal kommen zwei Beiträge dann wieder relativ kurzfristig hintereinander. Ich überlege meist, ob das, was mich beschäftigt, überhaupt mitteilenswert ist. Und – im Gegensatz zu Twitter, wo ich diese Überlegung nicht anstelle:-) – hat dies zur Folge, dass ich nicht so oft blogge.

Gerätschaften digital

Laptop: Bunt beklebt.
Handy für die Fotos und die Notizen.

Gerätschaften analog

Ich gestehe: nix.
Obwohl: manchmal ist es ein Satz aus einem Buch, der mich zum Bloggen anregt. Puh, nochmal Glück gehabt:-)

Arbeitsweise

Ich tippe aus dem Gefühl heraus, feile dann aber gründlich am Text herum. Wenn ich lang genug herumformuliert habe, geht der Text dann aber unverzüglich online. Auf Vorrat bloggen ist nicht mein Ding.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

System: WordPress-Blog, gehostet bei wordpress.com. Das ging damals beim Einrichten einfach schneller, als eine eigene Installation und hat den Vorteil, dass ich mich nicht um Updates kümmern muss.

Recherche: da ich in mir selbst recherchiere: mein Herz.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Die Ideen kommen mir meist, wenn ich mir selbst zuhöre. Nach Innen lausche sozusagen. Wenn ich Zeit habe, lege ich dann auch unverzüglich los. Sollte ich keine Zeit habe, notiere ich mir einen Gedanken in meinem Handy. Zugegebenermaßen ist das dann manchmal so kurz und kryptisch formuliert, dass ich gelegentlich später nicht mehr weiß, was ich mir selbst sagen wollte:-)

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Habe ich keine. Im Gegensatz zur sonst ziemlich effektiven Art, mich im Internet zu bewegen, lasse ich mir beim Bloggen Zeit.

Benutzt du eine To-Do-List-App?

Zeitweise mal in Evernote reingeschaut. Aber nicht wirklich dabei geblieben.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Welche Frage: meine Hulahoop-Reifen. Wer mich kennt, weiß, dass Hulahoop für mich alles vereint: Spaß, Sport, Spiel und Arbeit.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Mich selbst verstehen. Ich bin sicher, keiner versteht mich so gut, wie ich mich.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Radio (SWR3).

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall/Lerche?

Ich muss vor 0 Uhr ins Bett gehen, länger halte ich selten durch. Wochentags stehe ich um halb 6 auf. Eigentlich ohne große Schwierigkeiten. Am Wochenende schaffe ich es dann immerhin, bis 7 Uhr zu schlafen. Worauf ich sehr stolz bin, was aber meinen Mann, der gerne länger schlafen würde, zur Verzweiflung bringt.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Eindeutig extrovertiert. Wenn ich irgendwo bin, weiß dass nach kurzer Zeit jeder im Raum. Zeigt sich auch oft an der Klamottenfarbe. Ich liebe kräftige, bunte Farben wie Orange, Rot, Türkis.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Ich freue mich auf die Antworten von:

@apfelmuse @beingmenow @indivisuell @textzicke

Der beste Rat, den Du je bekommen hast?

Wenn du nicht weißt, wie du dich in bestimmten Situationen entscheiden sollst, stell’ dir vor, du sitzt als alte Frau im Schaukelstuhl und schaust zurück. Was würde die weise Dame wohl raten?

Noch irgendwas Wichtiges?

Das Wichtigste im Leben sieht man, wenn man in den Spiegel schaut. Kuck doch mal:-)

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Margit im HoopVor etwas mehr als zwei Jahren hat mich das Hulahoopfieber gepackt. Ich liebe diese Sportart. Der Hulahoop bringt mich regelmäßig an intensive Gefühle heran:

  • Wut, wenn ein bestimmter Trick einfach nicht funktioniert
  • unbändige Freude, wenn der Groschen auf einmal gefallen ist
  • Tränen, wenn ich mit ihm und der Musik einfach im Flow bin
  • Agressivität, wenn mir der Reifen zum xten mal davon fliegt und ich ihm nachhechten muss
  • Glücksgefühl, wenn ich mit mir und dem Reifen Eins bin
  • Begeisterung, wenn ich wieder einen neuen Trick gelernt habe

Ich glaube, dass es genau das ist, was mich am Ball bzw am Reifen bleiben lässt. Dieses Gefühlschaos. Dieses ständige Neue. Das Lernen. Der Erfolg. Und die Sicherheit des bereits Erlernten. Da spielt der positive körperliche Effekt wie: Kräftigung der Muskulatur an Bauch, Rücken, Beinen und Armen, Gewichtsverlust sowie die Straffung der Körpermitte nur noch eine untergeordnete Rolle.

Meine Hoop-Mamas

Im Grunde habe ich es Youtube zu verdanken, dass ich zum Hooping gekommen bin. Besser gesagt nicht Youtube selbst, sondern den Frauen (und auch Männern), die in ihrer Freizeit Videos produzieren, um ihr Wissen an andere weiter zu geben. Diese sogenannten Tutorials waren es, die mich neugierig machten. Auf das, was man alles mit so einem Reifen anstellen kann. Aus der ganzen Masse an Hoopern will ich nur vier erwähnen, deren Tutorials ich besonders liebe:

  • Safire aka FireSandra. Ihr Video war das erste, welches ich gesehen habe und es hat mich vollständig in den Bann gezogen. Ich hatte Blut geleckt.
  • Pam aka HoopdDeeDoo1. Sie brachte mich vor allem auf den Geschmack des Twinhoopings bzw. Hooping mit Minis. Und vor allem: sie zeigte mir, dass Hooping zeitlos ist und keinerlei Altersgrenzen kennt.
  • Caroleena. Ihr plappernder Kakadu oder die vorbeistreunde Katze gehörten zu fast jedem Video.
  • Deanne Lovexx. Ich freue mich inzwischen jede Woche auf ein neues Video von ihr.

Der erste Schritt auf Youtube

Eines hatten alle Videos gemeinsam: sie waren in Englisch. Zwar hatte ich in der Schule (wie wahrscheinlich jeder) Englisch, jedoch ist mein Englisch nicht so flüssig, dass ich alles in den Videos verstehen könnte. Und ich suchte nach deutschen Hooping-Tutorials. Jedoch leider: Fehlanzeige.

Nun besitze ich zum Glück ein iPhone und so nahm ich all meinen Mut zusammen und erstellte die ersten deutschen Tutorials mit der internen Kamera. Als ich damit anfing, dachte ich mir noch: wenn du ein paar Hundert Visits hast, kannst du dich freuen. Welch ein Irrtum. Von Woche zu Woche steigen die Zugriffszahlen und vor wenigen Tagen habe ich – unglaublich – die 25.000 er Marke geknackt. Und 80 Menschen haben meinen Kanal abonniert. Es ist fantastisch.

25.000 Klicks

Ich danke all meinen treuen Fans oder auch jenen, den zufällig hinein gestolperten. Vorallem aber danke ich denjenigen, die mich durch ein Klick auf “Mag ich” oder durch einen Kommentar ermuntern, weiter zu machen. DANKE!

Ihr werdet noch von mir hören. Auf Youtube. Und zwar hier www.youtube.com/hoopingtr:-)

Öfter lächeln

Öfter lächeln

Es gibt ein kleines Geheimnis, wie man sich selbst (und andere) ohne großen Aufwand ein klein wenig glücklicher machen kann. Die Lösung lautet:
öfter lächeln:-)

Wir haben häufig die Tendenz, uns in den täglichen Aufgaben zu verlieren. Oft muss man sich dann auch noch sehr konzentrieren und prompt ist es weg, das Lächeln.

Dabei gibt es in jedem Moment ein Quentchen Glück. Etwas zum Lächeln. Das heißt natürlich jetzt nicht zwangsläufig, dass wir jede Sekunde des Tages lächeln sollten. Auch Gefühle wie Trauer, Ärger, Wut haben ihre Daseinsberechtigung. Und den ganzen Tag lächeln wäre auch ziemlich anstrengend. Aber in viele unangenehme Situationen können wir ein bisschen Heiterkeit hineinbringen.

Wir sollten uns nur daran zu erinnern, öfter mal zu lächeln.

Versuch doch einfach jetzt (ja, genau jetzt, während du diesen Post liest) zu lächeln.
Vielleicht erst mal innerlich. Spür’ das Gefühl, wie es ist. Die Mundwinkel kitzeln, sie wollen nach oben …  Es prickelt … Bis in die Ohren. Spür das Lächeln in dir.
Und dann: lass es raus. Die Mundwinkel dürfen jetzt nach oben. Die Augen dürfen strahlen. Die Wangen heben sich.
Ist das nicht wundervoll?

Vielleicht brauchst du ja am Anfang auch einen Grund, um zu lächeln? Hier ein paar Vorschläge:

  •     du hast jemanden, der dich liebt
  •     du kannst die Sonne sehen
  •     du hast einen Job
  •     du trinkst gleich eine heiße Tasse Kaffee
  •     heute Abend wirst du deine Kinder umarmen
  •     du bist gesund
  •     jemand hat dir vor kurzem ein schönes Kompliment gemacht
  •     du hast deinen Regenschirm dabei (und es regnet gerade)
  •     …

Das Geheimnis liegt im Hier und Jetzt

Du kannst diese Liste beliebig ergänzen. Wenn du dich umschaust, wirst du diese Glücksmomente in fast jeder Situation finden. Wenn du mit deinen Gedanken genau im Jetzt bist (nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft) kannst du die Magie des Augenblicks wahrnehmen. Und du kannst lächeln.

Und weshalb machst du auch andere damit ein bisschen glücklicher? Stell dir vor, du sitzt in der Bahn und dein Gegenüber hat ein Lächeln im Gesicht. Stell dir vor, in einer Konferenz schmunzelt jemand. Stell dir vor, die Verkäuferin denkt gerade verliebt an ihren Freund, während sie dir das Wechselgeld zurück gibt.
Du siehst dieses Lächeln, und obwohl es (meist) gar nicht dir gilt, wirst du es dennoch so wahrnehmen und es macht dich glücklicher. Ein kleines bisschen.

Ich lächel dir zu und wünsche dir einen schönen Tag:-)


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