Das juckt mich nicht? Im Gegenteil! Wie ich als berührungssensibler Mensch durch den Tag komme

Zettel im Pulli, Schere, aufgedruckte Beschreibung
Das kommt evtl. manchem bekannt vor: störende Zettel im Pulli und die Versuche, sie heraus zu schneiden. Am besten sind da immer noch die aufgedruckten Informationen (wie beim rosa Sport-Shirt)

Kratzende Wollpullover? Nasse Haare im Nacken? Krümel im Bett? Was sich für viele Zeitgenossen schon unangenehm anhört, ist für Menschen mit hochempfindlicher Haut eine Qual und täglich eine Herausforderung. Lange Zeit wusste ich nicht, dass mein taktiles Empfinden stärker als bei Anderen ausgeprägt ist bzw. warum dies so ist. Bis ich vor einem Jahr aus Spaß einen Test zur Hochsensibilität im Beisein meines Mannes beantwortete und er bei fast jeder Frage in Lachen ausbrach und meinte: Treffer, Treffer, Treffer …

Ok, das Kind hat also einen Namen. Hochsensibel. Vieles erklärt sich für mich nun im Nachhinein. Das übermäßige Zurückzucken, wenn mich ein Gegenstand oder z. B. eine Mücke berührt („Stell dich doch nicht so an!“). Die rausgeschnittenen Zettel aus der Kleidung. Das ständige Suchen nach irgendeinem Haar, das sich unter mein T-Shirt geschmuggelt hat.

Qualen in der Kindheit

Ganz deutlich habe ich noch folgende Situation vor Augen: Ich bin 16 Jahre alt und habe die Windpocken. Der Arzt verschreibt mir eine Tinktur zur Juckreizmilderung. Es ist eine kleine harmlose weiße Flasche, ähnlich wie Tipp-Ex. Auch das Innenleben sieht so aus. Meine Mutter tupft mir die erste Windpocke ab – und ich gehe bald in die Luft. Das ist so kalt! Wir versuchen alles: das Medikament wird auf die Heizung gelegt oder vorher zwischen den Händen erwärmt. Alles erfolglos. Es nützt nichts. Mit jedem Tupfer zucke ich zusammen und wimmere. Meine Mutter verzweifelt bald. Aber ich kann es nicht ändern. So sehr ich mich bemühe, es zu ertragen, es geht nicht. Letztendlich nahm ich lieber den Juckreiz in Kauf als die kalte Tinktur. Noch nach über 30 Jahren kann ich es nachempfinden und „fühlen“.

Hochsensibel durch den Tag

Vor kurzem fiel mir auf Twitter eine Buchempfehlung ins Auge: „Hochsensibel durch den Tag. Raus aus der Reiz-Überflutung. Gelassen durch alle Alltagssituationen“ von Sabine Dinkel. Die Kritiken klangen gut und das Buch war sofort meins. Ich will an dieser Stelle nicht näher auf den Inhalt eingehen – kann es aber jedem hochsensiblen Menschen sehr ans Herz legen. Sabine Dinkel gibt viele, viele praktische Tipps für den Alltag. Nicht alle sind umzusetzen, denn jeder hat eigene, andere Bedürfnisse. Aber genau das versucht Sabine Dinkel auch zu vermitteln: auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse mehr achten.
Der Abschnitt „Kaltes Wasser“ (für mich ein No-go) brachte mich dann auch darauf, dass ich für mich einmal festhalten sollte, wie ich mit meiner hochsensiblen Haut täglich am besten umgehe. Und damit auch andere davon etwas haben, schreibe ich diesen Blogbeitrag.

Im folgenden gebe ich meine ganz persönlichen Erfahrungen und Tipps wieder. Da jeder Mensch unterschiedlich ist, stellen sie lediglich eine Möglichkeit dar, wie man mit bestimmten Situationen umgeht. Ob ein Tipp brauchbar ist oder nicht, müssen Sie selbst entscheiden. Und sollten Sie noch weitere Vorschläge haben, freue ich mich über Kommentare oder auch als Mail an mich.

Badezimmer

Ich erinnere mich auch hier an eine Begebenheit in der Kindheit. Wir hatten eine Badewanne mit Duschvorhang. Dieser hatte immer die Eigenart, sich beim Duschen (kalt wie er war) an mich zu schmiegen. Ich weiß nicht, wie oft ich gezuckt habe. Es war einfach nur fürchterlich. Einmal probierte ich dann die Variante: Duschvorhang aus der Badewanne hängen. Da konnte er sich nicht nach innen bauschen. Aber das war logischerweise keine gute Idee, denn das ganze Wasser floss ins Badezimmer 🙂

  • Kalter Duschvorhang. Falls Sie das gleiche Problem haben, versuchen Sie das: den Badewannenrand nass machen und den Vorhang dagegen kleben. Das hilft zumindest eine Zeitlang. Ich selbst habe mir zur Vermeidung dessen eine Schiebeglaswand auf der Wanne einbauen lassen, diese bleibt schön an Ort und Stelle.
  • Haare unter der Kleidung. Nach dem Duschen zuerst die Haare föhnen und dann erst anziehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Haar beim Föhnen unter den Pullover schleicht, ist ziemlich groß. Solange ich nackt bleibe, sinkt es ehr zu Boden. Nach dem Trocknen der Haare puste ich mich kurz mit dem Föhn ab (vorallem am Rücken), um eventuelle Haare zu entfernen.
    Dann erst greife ich zur Creme. Wäre ich vorher eingecremt, klebten die Haare erst recht an mir.
  • Kalte Bodylotion. Meiner Erfahrung nach ist Körpercreme weniger kalt als Bodylotion. Ich erwärme die Creme vorher kurz zwischen den Handflächen, bevor ich sie auftrage. Auch bei der Gesichtscreme.
  • Kalte Sprays. Ich verzichte auf alles, was aufgesprüht werden muss (Sonnencreme, Bodymist …)
  • Parfum sprühe ich mir deshalb in die Haare oder auf ein Tuch, da fühle ich es nicht unangenehm kalt.
  • Kaltes Wasser. Zum Zähneputzen verwende ich lauwarmes Wasser.
  • Heißer Föhn. Beim Friseurbesuch weise ich darauf hin, dass das Wasser nicht zu heiß sein darf. Und kurz vor dem Föhnen erinnere ich nochmals daran, nicht so heiß zu föhnen.

Übrigens haben mein Mann und ich es aufgegeben, zusammen zu baden oder zu duschen. Wir kommen temperaturmäßig einfach nicht zusammen. So wie er badet oder duscht, fühle ich mich wie ein Wienerwürstchen, das gleich in kochendem Wasser aufplatzen wird – während er vor Kälte zittert, wenn wir meine favorisierte Temperatur verwenden.

Kleidung

Hier könnte ich ganze Romane schreiben. Ich picke das Wichtigste raus:

  • Zettel in Kleidung! Mein liebstes Thema. Vor dem Kauf überprüfen, wie die Zettel eingenäht sind. Besonders gut ist es, wenn die Zettel nachträglich angebracht wurden. Schwieriger ist es, wenn sie gleichzeitig mit der Verbindungsnaht verarbeitet sind. Rausschneiden hilft hier nicht immer. Manchmal muss ich dann die Naht auftrennen, um die Reste zu entfernen. Bei solchen Aktionen passiert es leider schon mal, dass ich Löcher in die Kleidungsstücke schneide. Ideal sind deshalb eingedruckte Waschanleitungen, da stört kein Zettel. Sie sind allerdings ziemlich selten.
    Besonders unangenehm sind für mich übrigens Zettel an der Seite, in Taillenhöhe. Diese kratzen mich besonders. Ich erinnere mich sogar daran, dass ich nach einem zweistündigen Spaziergang eine Schürfwunde an dieser Stelle hatte (was für mich zumindest insofern ein Trost war, dass ich mir das Missempfinden nicht einbilde)
  • Nähte/ Garn. Ebenso überprüfe ich die Nähte. Ich habe vor kurzem ein Sportshirt anprobiert, dessen Nähte mit einem sehr unangenehmen Garn gefertigt waren. Zum Glück nahm ich mir vor dem Kauf die Zeit hineinzuspüren und festzustellen: Das geht gar nicht.
  • Reißverschlüsse. Gute Jacken haben oben eine kleine Ecke, die über den Reißverschluss gestülpt wird, so dass er am Kinn nicht kratzen kann. Oder der Reißverschluss endet nicht ganz oben und lässt etwas Luft.
  • Drückende Stellen in Schuhen. Auch bei Schuhen immer überprüfen, ob innen störende Nähte vorhanden sind. Das kostet etwas Zeit. Aber die Erfahrung zeigt, dass im Schnellverfahren gekaufte Schuhe oft im Nachhinein für mich nicht nutzbar waren, weil eine unauffällige Naht beim längeren Tragen dann doch nicht mehr unauffällig ist. Ich nehme mir beim Anprobieren also einen Moment, in dem ich ganz auf meine Füße konzentriert bin und versuche zu spüren, ob ich etwas spüre.
  • Socken mit Naht. Ich habe inzwischen auch alle Socken verschenkt, die vorne an den Zehen eine störende Naht haben und kaufe nur noch solche, die einen sanften Übergang zur Spitze haben.
  • Material. Selbstredend: Vor jedem Kleidungskauf wird überprüft, aus welchem Stoff es ist. Bei manchen merke ich schon beim Anfassen: Geht gar nicht. Immer dann wenn Wolle oder Leinen aufgeführt ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich es nicht tragen kann. (Auch nicht, mit einer Bluse darunter. Schon alles getestet)
  • Zu enge Kleidung. Und auch wenn hautenge Jeans in Mode sind: ich ertrage sie maximal einen halben Tag. Dann muss ich die Kleidung wechseln. Zumal sich in der Kniekehle beim Sitzen immer Stoff zusammenfaltet, was sehr stört.

Sport/ Entspannung

  • Haargummi/ Haarband. Beim Sport und auch beim Walking/ Spaziergang klemme ich mir gerne die Haare aus dem Gesicht. Nichts kann einen Spaziergang mehr stören, als ein Haar, welches mir ständig um die Nase flattert. (Zur Erläuterung für Nicht-Sensible: ein einziges Haar ist wesentlich schlimmer als die ganze Lockenpracht).
  • Sneakersocken sind zum Wandern/ Spaziergehen ungünstig, weil sich zwischen Knöchel und Socke eine kleine Lücke befindet, in der sich gerne Steinchen oder Schmutz reindrängeln. Hier bevorzuge ich deshalb längere Socken.
  • Yogamatten oder Decken sind oft kalt oder kratzend. Ich habe für solche Kurse immer meine eigene Decke dabei bzw. ein Handtuch, um es auf die Matte zu legen.
  • Brustgurt: der Horror. Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden, diesen (er ist fürchterlich kalt) vorher irgendwie zu erwärmen, bevor ich ihn anlege. (Hat jemand einen Tipp?)

Schlafzimmer

  • Nähte in Nachtwäsche. Beim Kauf von Nachtwäsche achte ich darauf (ich bin Seitenschläfer), dass sich an der Schulter keine Naht befindet, die mich drücken würde.
    Kratzende Nähte kann man entschärfen, indem man die Nachtwäsche links herum trägt.
  • Falten im Bett. Spannbettlaken benutzen. Hier hat man die wenigsten Falten im Bett.
  • Kitzelnde Haare im Gesicht. Lange Haare habe ich nachts meist zusammen genommen, damit sie mir nicht ins Gesicht fielen. Inzwischen sind sie kürzer, so dass sie mir insgesamt weniger vor der Nase rumtanzen können. Das ist auch beim Sport sehr praktisch.

Alltag

Ein verständnisvoller Partner ist Gold wert. Mein Mann weiß schon, dass er z. B. die Sonnencreme vorher in den Handflächen erwärmen muss (wenn er nicht will, dass ich abhebe). Auch liegt bei uns zu Hause immer eine Taschenlampe parat – denn mein Mann sieht schon früh an meinen Verrenkungen, wenn sich ein Haar am Rücken unter meinen Pullover geschmuggelt hat. Er schnappt sich dann die Taschenlampe, um das Haar auf meinem Rücken besser zu finden. Ich weiß nicht, ob schwarze Haare evtl. besser zu finden sind, aber blonde sind ohne Taschenlampe definitiv nicht zu sehen.

Und da ich schon aus dem Nähkästchen plaudere: ich habe am Rücken (wo, verrrate ich nicht) eine Stelle, die keiner berühren darf, weil ich dann sofort zusammen zucke. Mein Partner weiß, wo diese Stelle ist, und umgeht sie geschickt 🙂
Wenn ich Krankengymnastik oder Massage habe, ist es mir allerdings meist zu peinlich, es vorher zu erwähnen. Ich nehme dann in Kauf, dass ich zucke, der Masseur erschrickt – und ich erkläre ihm das Problem. Nachdem wir dann beide gelacht haben, umgeht er die Stelle oder versucht, dort fester zu drücken.

Das Buch von Sabine Dinkel hat mir die Augen geöffnet, genauer hinzuschauen, zu spüren (auch wenn es unangenehm ist): wo drückt und juckt es mich. Und wie kann ich manches umgehen.

Ich hoffe, einen kleinen Beitrag zur Alltagserleichterung mit diesem Blogbeitrag zu leisten und freue mich vor allem, wenn sich Gleichgesinnte melden. Erzählen Sie mir von Ihren Erlebnissen, von Ihren Tipps. Ich freue mich.

 

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No Sweets November

Süßigkeiten und Joghurts
Süßigkeiten, Cola, Joghurts – Zucker wo man nur hinschaut

Es ist mal wieder Zeit für eine Challenge. Nachdem ich vor kurzem eine Reportage darüber gesehen habe, dass Zucker ein Gift sein soll („Die große Zuckerlüge“ auf arte), fiel die Entscheidung ein paar Tage danach: Der November wird süßigkeitenfrei.

Zwar hat sich meine Kohlenhydratzufuhr in den letzten zwei Jahren sehr gesenkt (ich esse kaum noch Brot und Nudeln, Kartoffeln, Teilchen etc. gibt es nicht mehr in der Menge wie zu vor) so greife ich leider noch viel zu oft nach Süßem – vor allem, wenn ich es schnell parat habe, d.h. wenn es irgendwo in Schubladen, Schränken oder auf dem Schreibtisch liegt. Es ist mengenmäßig nicht viel. Ich schaffe keine ganze Tafel Schokolade oder keine komplette Tüte Lakritz. Aber es ist jeden Tag so, dass es mich „überfällt“ und ich eine Gier nach Süßem habe. Es gibt – wenn ich ehrlich bin – keinen Tag ohne Zucker für mich.

Wie zur Bestätigung meiner Entscheidung kam diese Woche in „Visite“ eine Reportage über Fettleber – sehr häufig verursacht durch zu starke Kohlenhydratzufuhr. Laut Visite (Sendung vom 27. Oktober) hat jeder vierte Erwachsene in Deutschland eine Fettleber! Weil wir uns viel zu kohlenhydratlastig ernähren.

Das gab dann den Ausschlag. Es muss doch zu schaffen sein, einen Monat auf Süßigkeiten zu verzichten. Auch wenn der November für mich immer der „Lebkuchenmonat“ ist, bleibt es bei meinem Entschluss: Ich werde vom 1. bis zum 30. November keine Süßigkeiten essen.

Für mich heißt das:

  • Verzicht auf die Lebkuchen (die traditionell in unserer Familie erst ab dem 1.11. erlaubt sind, auch wenn es sie schon im August zu kaufen gibt)
  • kein Müsliriegel (mit dem ich mir einrede, gesunde Süße zu essen. Muhaha)
  • keine Lakritze
  • kein Teilchen, gekauft in der Mittagspause, um das mir das nachmittägliche Arbeiten zu versüßen
  • kein Eis (gibt es bei uns regelmäßig als Nachtisch)
  • und natürlich nichts von dem ganzen Süßkram, der hier zuhause so rumliegt.
  • nicht erlaubt sind auch die Zuckerersatzprodukte, wie das zuckerfreie Bonbon im Auto auf der Nach-Hause-Fahrt (Gewohnheit!)

Unentschlossen, was Kuchen angeht, habe ich mich auf Twitter mit @plabberpapp, der die Challenge auch mit macht, auf „Kuchen ist am Wochenende erlaubt“ geeinigt. Ob ich davon Gebrauch machen werde, weiß ich noch nicht. Aber zumindest ist es mir in der Woche ein tröstlicher Gedanke.

Wobei bei mir der versteckte Zucker kaum ein Problem ist, da ich z. B. kein Fertigmüsli, keine Fruchtjoghurts esse und in der Regel auch keine Cola oder Limo trinke. Ich koche täglich frisch und nehme nicht viel Convenience-Produkte zu mir und komme deshalb sicher nicht auf 40 Teelöffel (!) die ein australischer Teenager im Schnitt täglich zu sich nimmt (das war bei mir vor fünf Jahren sicherlich auch das Maß).

Seit gestern (29.10.2015) läuft im Kino übrigens der Film „Voll verzuckert – That Sugar Film“. Die Reportage eines australischen Filmemachers zeigt im Selbstversuch, wie er nur durch den Verzehr von verstecktem Zucker (in Säften, Joghurt, Müsli etc) eine Fettleber entwickelt, kurz vor der Diabetes steht und kräftig zunimmt. Nachdem ich mir jetzt auf der Seite des NDR den Trailer angesehen habe, bin ich noch mehr bestärkt in meinem Vorhaben.

Also, liebe Leserin, lieber Leser: Hast du vielleicht Lust, dich anzuschließen? Es einmal zu probieren? Wie wäre es mit einem No Sweets November für dich? Wenn du mit machen willst, freue mich über eine Mail oder einen Kommentar. Du kannst mich natürlich auch auf Twitter ansprechen.

Intervall-Fasten macht glücklich

Mein neuer Blogbeitrag über das Intervall-Fasten passt eigentlich auch gut hier hinein.

So geht es dir gut

Käse/Schinkenbrot mit Gemüse und Salat Iss bunt – und ab und zu nichts. So funktioniert Intervallfasten

Seit ich im Juni mit Intervall-Fasten angefangen habe, bin ich ein Fan dieser Ernährungsweise. Es geht mir super gut damit, mein Gewicht ist ideal und Spaß macht es dazu auch noch. Nachdem ich inzwischen immer öfter gefragt werde, warum ich Intervallfasten mache und wie es geht, versuche ich es hier in kurzen, eigenen Worten zu beschreiben.

Was ist Intervall-Fasten?

Beim Intervallfasten wird dem Körper regelmäßig Nahrung vorenthalten. In welchem Rhythmus dies geschieht, hängt von der gewählten Form ab. Intervallfasten geht davon aus, dass der Körper, so wie in der Steinzeit, nicht daran gewöhnt ist, täglich Nahrung aufzunehmen, sondern dass der Körper „Ruhephasen“ zur Regeneration benötigt. Diese erhält er durch Nahrungsverzicht.

Welche Formen gibt es?

Am bekanntesten sind diese drei Formen: 5:2, 10in2, 16:8. Nicht erschrecken, das hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach erklärt:

5:2 / 6:1

Bei…

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