12. Woche meiner Challenge – veganes Essen

Meine Knabberalternativen diese Woche
Meine Knabberalternativen diese Woche

In dieser Woche, die sozusagen den krönenden Abschluss meiner 12-Wochen-Challenge bilden soll, werde ich versuchen, vegan zu leben. Die Familie ist vorgewarnt und letzten Freitag wurde schon entsprechend eingekauft.

Tag 1: von „super“ zu „fail“

Montagmorgen. Ich habe wie immer Brot dabei (extra beim Bäcker gefragt, ob vegan). Marmelade steht sowieso im Büro. Als Butterersatz wurde mir auf Twitter Sojola empfohlen. Die Margarine schmeckt besser als erwartet. Ich genieße das Marmeladenbrot, bis mir in den Kopf fährt: „Oh weh, Gelierzucker!“ Zum Glück habe ich die Marmelade selbst gemacht und weiß demzufolge, wenn mich mein Gedächtnis nicht foppt,  welchen Gelierzucker ich verwendet habe. Ein Blick auf die Südzucker-Seiten bringt mich leider nicht wirklich weiter. Hier steht nichts von vegan. Eine Anfrage beim Kundenservice liefert mir einen Tag später Antwort (es antwortet übrigens „Susi Südzucker“ – für wie doof halten die einen eigentlich?) Aber alles in Ordnung, er besteht aus Apfelpektin und ist also vegan.  Die Tasse Kaffee wird von mir skeptisch mit Vanille-Sojamilch versetzt. Aber erstaunlich:  Kann ich prima trinken.

Dann kommt das Mittagessen. Meine liebste Arbeitskollegin hat zum Geburtstag eingeladen und es gibt Gemüsecremesuppe. Die Wurst ist separat, das macht also keine Probleme. Was ich jedoch nicht weiß (und auch nicht herausbekommen werde) ist, ob Sahne in der Suppe ist (sieht nicht so aus) oder ob sie mit Fleischbrühe gekocht wurde. Egal: ich esse sie trotzdem und bin noch guter Dinge.

Bis es Zeit für das Abendessen ist. Nach dem Hulahooptraining falle ich mit zwei Freundinnen beim Italiener ein. Habe mir wohlweislich vorher die Speisekarte angeschaut und mangels Angebot will ich Spaghetti mit Tomatensoße (ohne Parmesan) bestellen. Die beiläufige Frage: „Die Nudeln sind doch bestimmt ohne Ei?“, wird jedoch verneint. Meine Hoffnung schwindet.
„Und der Pizzateig? Der ist doch bestimmt ohne?!“
Fehlanzeige. Auch hier Ei drin. Wir wälzen zu dritt die Speisekarte. Das einzige brauchbare Essen ist „Gemischter Salat mit gebratenen Zwiebeln, Champignons und Gemüseröllchen.“
Ich bin erleichtert. Als Salatsoße wähle ich selbstverständlich Essig und Öl.
Doch dann kommts: den hübsch garnierten Teller verzieren unerwartet weiß-gelbe Eierscheiben. Und zwei Pizzabrötchen gibt es auch noch dazu. Meine Freundinnen freuen sich riesig und bedienen sich an Ei und Pizzabrot. Vorsichtig genieße ich die Gemüseröllchen. Tatsächlich, ohne Fleisch.
Doch, holla, was merke ich nach ein paar Minuten? Zwischen grünem Salat und gebratenten Zwiebeln schlummert eine ganze Lage Käse! Schön geschmolzen, durch die warmen Zwiebeln. Unmöglich, den raus zu sortieren.
Nun ja, da ich keine wirkliche Veganerin bin, esse ich den Salat trotzdem. Kurz bevor wir aufbrechen, bestellt sich jede von uns einen Cappuccino.
Ich auch.
Ihr lächelt bestimmt schon, oder? Als die milchschäumende Tasse vor mir steht, grinsen meine beiden Mädels nur. Mist, da habe ich jetzt echt nicht dran gedacht. Egal. Ich trinke ihn.

Tag 2: Perfekt

„Das muss aber heute besser laufen“, das habe ich mir fest vorgenommen. Der Tag beginnt mit Marmeladenbrot – das zweite Frühstück sind zwei Möhren und ein Apfel.
Da ich weiß, dass ich auf einer Tagung in der Deutschen Richterakademie sein werde, habe ich wohlweislich am Montag per Mail angefragt, ob es auch veganes Essen gebe. Eine halbe Stunde später bin ich schlauer und hoch erfreut: Es gibt Gemüsemaultaschen, oder, falls mir das nicht recht wäre, auch extra ein veganes Essen. So ist es dann auch. Ich bekomme die als Vorspeise Melone und Ananas. Die Fleischesser genießen Parmaschinken anstatt Ananas dazu. Mir wird ein spezieller Salat (ohne Ei und ohne Sahnesoße, sondern mit Tomaten und mit Balsamicodressing) serviert.

Apfel-Chips
Frische Apfelchips – sehr lecker

Und dann die Krönung: ein fantastisches und liebevoll angerichtetes veganes Essen. Reis und Weizenkörner, Tofu und Gemüse in einer leckeren süßsaueren Soße. Ich bin hin und weg und pappsatt.
Anstatt Kaffee (mangels Sojamilch) genieße ich Tee und als Ersatz für die üblichen Sitzungsplätzchen knabbere ich an meinen mitgebrachten getrockneten Apfelringen und zupfe Trauben, die meine Nachbarin freundlicherweise mit mir teilte.
Abends gibt es zuhause Kürbissuppe. Für mich ohne, für die Männer mit Wiener Würstchen. Als Nachtisch Soja-Karamell-Pudding, den sogar mein Sohn lecker findet. Ich bin sehr zufrieden. Der morgige Tag kann kommen.

Tag 3: Und führe uns nicht in Versuchung

Der Vormittag beginnt mit Brötchen, Margarine und Apfelmus. Mhh, lecker. Dann stürze ich mich in die Arbeit. Wir sind mit ca. 20 Leuten in einem Raum und zählen gefühlte Millionen Wahlbriefe (Mitarbeitervertretung) aus. Anstatt Kaffee mit Milch wähle ich Tee. Alle sind konzentriert am Arbeiten. So gegen mittag wird hinter mir ein Tisch liebevoll dekoriert. Ihr könnt euch sicher denken, womit: Teilchen in allen Variationen, belegte Brötchen, Bananen.  (Ich hätte ja gerne ein Foto für euch gemacht, aber das ging leider nicht).
Jetzt habe ich das Dilemma: entweder esse ich nur Bananen oder ich kneife beide Augen zu. Ich entscheide mich für letzteres, allerdings: wenn schon nicht vegan dann wenigstens vegetarisch, d.h. Baguette mit Salat, Butter und Käse(!) sowie als Nachtisch ein Apfelplunder. Mist, es ist wirklich schwieriger, als ich dachte.

Abends rette ich mich zuhause mit veganen Spaghetti Bolognese (aus Soja). Wobei mein Sohn schon beim ersten Blick darauf seufzt: „Ist das etwa vegan?“ Ich finde es sehr lecker, und auch mein Mann und mein Sohn essen mit. Als Nachtisch gibt es Rotwein, absolut vegan 🙂

Tag 4 und 5: Alles bestens

Morgens und mittags: Brötchen mit Apfelmus bzw. vegetarischem Aufstrich zusammen mit Tomaten. Abends gibt es die Bolognese-Reste von gestern bzw. freitags Bratkartoffeln mit Mausohrsalat. Zwischendurch (wenn ich das Gefühl habe , ich müsse was naschen) greife ich zur Nuss-Mischung oder zu Obst. Alles perfekt. Ohne dass ich das Gefühl habe, es fehle etwas. Gönne mir dann allerdings doch was Süße:  Neapolitaner von Manner. Das sind die einzigen veganen Waffeln. Es gibt übrigens eine sehr umfangreiche Liste, welche Süßigkeiten vegan sind.

Die Damen und Herren vom skf, die ich mit einem Hulahoop-Workshop beglücken darf, bedanken sich bei mir mit einer Packung Pralinen. Ich nehme sie natürlich an, werfe zuhause einen sehnsuchtsvollen Blick hinein, aber ich bin stark und stelle sie ins Regal. Dort dürfen sie bis Montag auf mich warten 🙂

Trauben
Trauben zwischendurch

Wie immer erfolgt freitags der Einkauf für das kommende Wochenende und die nächste Woche. Und so steht für Samstag und Sonntag noch „vegan“ auf dem Speiseplan, während es nächste Woche wieder normal weitergeht. Ich kaufe Joghurt, Milch und etwas Fleisch und freue mich schon mal vor. Zur Wurst zieht es mich so gar nicht. Im Gegenteil: ich ekle mich auf einmal vor Wurst- oder Fleischgeruch. Fällt mir morgens beim gemeinsamen Frühstück mit meinem Mann auf und dann noch nachmittags, als wir in der Metzgerei für nächste Woche Weißwürste bestellen. Das riecht auf einmal richtig unangenehm für mich. Dabei esse ich sonst schon ganz gerne Wurst oder Fleisch.

Tag 6: Herausforderung

Heute bin ich beim Frauentag in Schweich, um Hulahoop-Workshops anzubieten. Frühstück und Mittagessen zuhause sind – wie erwartet – kein Problem. Da ich weiß, dass es am Frauen-Aktionstag Kuchen in rauen Mengen geben wird, packe ich mir vorsichtshalber Banane und Apfel ein, wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob ich der Versuchung wiederstehen werde.
Aber ich werde besser. Nach dem Workshop gönne ich mir eine Apfelsaftschorle. Kaffee scheidet mangels Sojamilch aus (und schwarz kann ich ihn nicht trinken). Ich mampfe glücklich und erschöpft meine Banane und meinen Apfel und sehe den anderen stolz beim Kuchenessen zu.

Abends gibt es rote-Linsen-Bratlinge mit Mausohrsalat (vegetarisch, auch wenn es der Name nicht so hergibt *hihi*). Und als Nachtisch Soja-Karamell-Pudding. Lecker.

Tag 7: Es ist vollbracht

Heute ist der letzte Tag. Nicht nur der veganen Woche sondern meiner 12-Wochen-Challenge. Mir wird irgendwie ganz komisch ums Herz, bei dem Gedanken, dass ich nächste Woche keine (geplante) Herausforderung haben soll. Eigenartig, wie sehr ich mich auch hier daran gewöhnt habe.

Morgens, vor dem Nordic-Walking-Kurs, trinke ich meinen Sojamilch-Kaffee und esse ein Bananenbutterbrot. Die Sojamargarine habe ich im Büro vergessen. Aus dem Bananenbutterbrot wird also ein Banananbrot. Stelle aber schon den zweiten Tag fest, dass es ohne auch prima geht. Nach dem Training werfe ich mir eine Handvoll Nussmischung ein – und freue mich wie Bolle, wenn ich eine Paranuss erwische. Meine absolute Lieblingsnuss.

Mittags taucht unerwartet mein Sohn auf – und eigentlich ist eine Kräuterpilzpfanne geplant, aber er isst keine Pilze. Die Alternative, um die Ecke zum heimatlichen Draußen-Oktoberfest zu gehen, verwerfe ich, weil es dort nur Haxe, Bratwurst oder Kuchen gibt. Diese Herausforderung muss ich mir heute, am letzten Tag, nicht antun. Ich koche also Rösti mit Brokkoli-Blumenkohl-Romanesco-Gemüsemischung und alle werden satt.

Heute Abend wird es dann die Kräuterpilzpfanne geben. Dann ist mein Sohn außer Haus und ich werde genüsslich das letzte vegane Abendessen genießen. Zusammen mit einem frischen Federweißer.

Fazit

Wie erwartet, war diese Woche eine Zeit, in der ich noch mehr als sonst hinschauen musste. Wie bei fast allen verganenen (haha, netter Schreibfehler, den lasse ich jetzt einfach mal stehen *g*) Herausforderungen ist es „draußen“ immer schwieriger als bei mir zu Hause, wo ich die Fäden (zusammen mit meinem Mann natürlich 🙂 ) fest in der Hand habe. Ich stelle fest, dass es für mich akzeptable Alternativen gibt (Sojamilch im Kaffee z. B.), dass mir aber Produkte wie Joghurt, Quark, Käse und Milch fehlen. Keine leckere Soße (mit Milch oder Sahne), kein überbackener Käse, kein Handkäse zum zwischendurch knabbern. Auf Dauer wäre veganes Leben nichts für mich. Einer 4-Wochen-Challenge könnte ich mich noch stellen. Aber jetzt erst mal nicht. Ich werde die vergangenen 12 Wochen noch in einer kompakten Rückschau auswerten und nicht direkt in eine neue Herausforderung übergehen. Das ist mir jetzt klar.

Ihr bleibt mir doch treu?
Wir lesen uns 🙂

 

Und das ist meine 12-Wochen-Challenge:

Woche 1: kein Fleisch und keine Wurst √
Woche 2: Kein Kaffee √
Woche 3: Kein Twitter √
Woche 4: Kein Alkohol √
Woche 5: Keine Süßgigkeiten √
Woche 6: Kein Twitter und kein Facebook √
Woche 7: Kein Fernehen √
Woche 8: Kein Smartphone √
Woche 9: Kein Radio √
Woche 10: Kein Schmuck√
Woche 11: Keine Pinzette √
Woche 12: Keine tierischen Produkte √

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11. Woche meiner Challenge – keine Pinzette

Baby-Igel im Gras
Ganz so stachelig war es zum Glück nicht 🙂

Auf die Frage „Welche drei Gegenstände würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?“, lautet meine Antwort seit ich denken kann: „Auf jeden Fall eine Pinzette.“ Ich muss leider gestehen, dass ich auch bei anderen Menschen solche Haare (sei es am Kinn, zwischen den Augenbrauen – bei Frauen – oder in den Ohren, in der Nase – bei Männern) sehr deutlich wahrnehme und es mich in den Fingern juckt, sie wegzuzupfen 🙂
Zuerst war ich ja am Zögern: Ist es nicht albern, eine Woche auf eine Pinzette zu verzichten? Was schreibe ich denn dann nach diesen sieben Tagen, ohne dass es peinlich wird?

Allein die Tatsache, dass ich mir diese Frage schon stellte, war dann aber Herausforderung genug, es zu versuchen. Am Vorabend dieser Woche wurden noch schnell die Augenbrauen in Form gezupft und auch sonst sämtliche störende Härchen, die in meinem Blickfeld lagen, entfernt.

Die ersten Tage liefen auch ganz gut. Beim Blick in den Spiel fiel mein Blick zwar schon nach drei Tagen auf ein paar vorwitzende Augenbrauenhärchen: aber das war zu verkraften. Die Pinzette lag (wie immer) in Sichtweite vor dem Spiegel und es gelang mir, die Finger davon zu lassen.

Bis der Donnerstag kam. Mag es am Lichteinfall gelegen haben oder an zwei überaus wuchsfreudigen Härchen: mein Blick fiel auf zwei graue (!) winzige Härchen am Kinn. Für mich ganz deutlich sichtbar und beim darüberfahren auch spürbar.
Die konnte ich nicht stehen lassen 🙂
Kurzfristig ging mir der Gedanke durch den Kopf: Das musst du ja keinem erzählen. Aber welchen Sinn hätte eine Challenge, wenn ich nicht auch Niederlagen eingestehen könnte.
Also wurde den zwei grauen Härchen kurzerhand der Garaus gemacht. Lieber mit der „Niederlage“ leben, als vier Tage lang ständig nach den beiden Härchen zu fühlen, ob sie noch da sind. (Kennt ihr das eigentlich auch?)

Den Rest der Woche habe ich mir weitere Pinzettenaktionen verkniffen, auch wenn mich das ein oder andere Härchen anlächelte. Es zeigt sich für mich einfach: ab einem gewissen Alter gehts nicht mehr ohne 🙂

Ausblick

Die letzte und (so denke ich) härteste Woche steht unter dem Motto „vegan“. Ich habe mir zur Vorbereitung ein Kochbuch bestellt, diverse Internet-Seiten durchstöbert und Kontakt zu veganen Twitterern hergestellt. Ich bin mehr als gespannt.

 

Und das ist meine 12-Wochen-Challenge:

Woche 1: kein Fleisch und keine Wurst √
Woche 2: Kein Kaffee √
Woche 3: Kein Twitter √
Woche 4: Kein Alkohol √
Woche 5: Keine Süßgigkeiten √
Woche 6: Kein Twitter und kein Facebook √
Woche 7: Kein Fernehen √
Woche 8: Kein Smartphone √
Woche 9: Kein Radio √
Woche 10: Kein Schmuck√
Woche 11: Keine Pinzette √

10. Woche meiner Challenge – kein Schmuck

Ein Blick in mein Ringkästchen
Ein Blick in mein Ringkästchen

Wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich fast keinen Schmuck trage. Bis auf zwei Ausnahmen: mein Sonnenarmband und Ringe.
Ich liebe Ringe ❤
Neben meinem Ehe- und einem einfachen Silberring, den ich schon ewig trage, ziehe ich meist noch einen anderen Ring an. Je nach Kleiderfarbe, Wetter und Lust wähle ich spontan einen Ring aus meinen Schmuckkästchen aus.

Ohne gehe ich nie aus dem Haus
Mein Sonnenarmband – ohne gehe ich nicht aus dem Haus

Eine Eigenart von mir: Schmuck trage ich nur außer Haus. Sobald ich nach Hause komme ist der erste Schritt, Uhr, Ringe und Armband auszuziehen und an ihren angestammten Platz zu legen. So sehr ich es gefühlt „brauche“ sie zu tragen, wenn ich unterwegs bin, so sehr stören sie mich, wenn ich sie zuhause noch an habe. Das müsste eigentlich heißen, dass das Weglassen mir kein Unbehagen verursachen sollte.

Weit gefehlt. Am ersten Tag komme ich mir vor, als würde ich nackt durch die Gegend laufen. „Irgendetwas stimmt nicht“ oder „etwas fehlt“ spukt es den ganzen Tag durch den Kopf und ich fühle mich nicht vollständig.
Na das kann ja heiter werden diese Woche.

Abends zuhause gibt es – wie erwartet – keinerlei Probleme, weil ich es ja auch gewohnt bin, daheim keinen Schmuck zu tragen.

Der nächste Tag läuft dann aber schon erstaunlich einfacher. Ich werfe zwar beim Anziehen meiner Uhr einen sehnsuchtsvollen Blick in die Ringkiste und auf das Sonnenarmband, widerstehe aber tapfer, zuzugreifen.

Und dann? Ruckzuck ist die Woche um. Es ist Sonntagabend und ich stelle fest, dass mir nichts fehlt. Auch hier zeigt es sich, wie in den Wochen davor, wie schnell man sich an andere Zustände gewöhnen kann. Dass eine vermeintliche Abhängigkeit eigentlich gar keine ist.

Dennoch greife ich am Montagmorgen mit einem Lächeln in mein Schatzkästchen und streife mir Armband und Ringe über. Hallo ihr drei, schön, dass ich euch wieder habe 🙂

Ausblick

Die aktuelle Woche steht unter dem Motto „Keine Pinzette“. Ich war zwar kurz davor, das Thema zu canceln (weil es irgendwie albern wirkt), aber mangels Alternative ziehe ich es jetzt doch durch.
In Twitter stoße ich doch tatsächlich (bei einigen Frauen) auf mitleidvolles Verständnis, ob meiner Bedenken. Scheint, als sei ich nicht die einzige, die ständig an irgendwelchen Härchen herumzupft 🙂

 

Und das ist meine 12-Wochen-Challenge:

Woche 1: kein Fleisch und keine Wurst √
Woche 2: Kein Kaffee √
Woche 3: Kein Twitter √
Woche 4: Kein Alkohol √
Woche 5: Keine Süßgigkeiten √
Woche 6: Kein Twitter und kein Facebook √
Woche 7: Kein Fernehen √
Woche 8: Kein Smartphone √
Woche 9: Kein Radio √
Woche 10: Kein Schmuck√