No Sweets November

Süßigkeiten und Joghurts
Süßigkeiten, Cola, Joghurts – Zucker wo man nur hinschaut

Es ist mal wieder Zeit für eine Challenge. Nachdem ich vor kurzem eine Reportage darüber gesehen habe, dass Zucker ein Gift sein soll („Die große Zuckerlüge“ auf arte), fiel die Entscheidung ein paar Tage danach: Der November wird süßigkeitenfrei.

Zwar hat sich meine Kohlenhydratzufuhr in den letzten zwei Jahren sehr gesenkt (ich esse kaum noch Brot und Nudeln, Kartoffeln, Teilchen etc. gibt es nicht mehr in der Menge wie zu vor) so greife ich leider noch viel zu oft nach Süßem – vor allem, wenn ich es schnell parat habe, d.h. wenn es irgendwo in Schubladen, Schränken oder auf dem Schreibtisch liegt. Es ist mengenmäßig nicht viel. Ich schaffe keine ganze Tafel Schokolade oder keine komplette Tüte Lakritz. Aber es ist jeden Tag so, dass es mich „überfällt“ und ich eine Gier nach Süßem habe. Es gibt – wenn ich ehrlich bin – keinen Tag ohne Zucker für mich.

Wie zur Bestätigung meiner Entscheidung kam diese Woche in „Visite“ eine Reportage über Fettleber – sehr häufig verursacht durch zu starke Kohlenhydratzufuhr. Laut Visite (Sendung vom 27. Oktober) hat jeder vierte Erwachsene in Deutschland eine Fettleber! Weil wir uns viel zu kohlenhydratlastig ernähren.

Das gab dann den Ausschlag. Es muss doch zu schaffen sein, einen Monat auf Süßigkeiten zu verzichten. Auch wenn der November für mich immer der „Lebkuchenmonat“ ist, bleibt es bei meinem Entschluss: Ich werde vom 1. bis zum 30. November keine Süßigkeiten essen.

Für mich heißt das:

  • Verzicht auf die Lebkuchen (die traditionell in unserer Familie erst ab dem 1.11. erlaubt sind, auch wenn es sie schon im August zu kaufen gibt)
  • kein Müsliriegel (mit dem ich mir einrede, gesunde Süße zu essen. Muhaha)
  • keine Lakritze
  • kein Teilchen, gekauft in der Mittagspause, um das mir das nachmittägliche Arbeiten zu versüßen
  • kein Eis (gibt es bei uns regelmäßig als Nachtisch)
  • und natürlich nichts von dem ganzen Süßkram, der hier zuhause so rumliegt.
  • nicht erlaubt sind auch die Zuckerersatzprodukte, wie das zuckerfreie Bonbon im Auto auf der Nach-Hause-Fahrt (Gewohnheit!)

Unentschlossen, was Kuchen angeht, habe ich mich auf Twitter mit @plabberpapp, der die Challenge auch mit macht, auf „Kuchen ist am Wochenende erlaubt“ geeinigt. Ob ich davon Gebrauch machen werde, weiß ich noch nicht. Aber zumindest ist es mir in der Woche ein tröstlicher Gedanke.

Wobei bei mir der versteckte Zucker kaum ein Problem ist, da ich z. B. kein Fertigmüsli, keine Fruchtjoghurts esse und in der Regel auch keine Cola oder Limo trinke. Ich koche täglich frisch und nehme nicht viel Convenience-Produkte zu mir und komme deshalb sicher nicht auf 40 Teelöffel (!) die ein australischer Teenager im Schnitt täglich zu sich nimmt (das war bei mir vor fünf Jahren sicherlich auch das Maß).

Seit gestern (29.10.2015) läuft im Kino übrigens der Film „Voll verzuckert – That Sugar Film“. Die Reportage eines australischen Filmemachers zeigt im Selbstversuch, wie er nur durch den Verzehr von verstecktem Zucker (in Säften, Joghurt, Müsli etc) eine Fettleber entwickelt, kurz vor der Diabetes steht und kräftig zunimmt. Nachdem ich mir jetzt auf der Seite des NDR den Trailer angesehen habe, bin ich noch mehr bestärkt in meinem Vorhaben.

Also, liebe Leserin, lieber Leser: Hast du vielleicht Lust, dich anzuschließen? Es einmal zu probieren? Wie wäre es mit einem No Sweets November für dich? Wenn du mit machen willst, freue mich über eine Mail oder einen Kommentar. Du kannst mich natürlich auch auf Twitter ansprechen.

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7 Gedanken zu “No Sweets November

  1. Diese Challenge mache ich seit gefühlt fünf Jahren, weil ich einfach auch glaube, dass vieles auf übermäßigen Zuckerkonsum zurückzuführen ist. Toll, dass du das durchziehen möchtest, ich halte dir die Daumen!! Irgendwie motiviert mich das auch nochmal länger als zwei Tage zu probieren…
    Ich freue mich auf einen Bericht!

    1. Zum Frühstück esse ich anstatt Brot Haferflocken mit Joghurt und Obst oder am liebsten Porridge mit Obst.
      Mittags esse ich meistens Suppe (vorgekocht, eingefroren, lässt sich so prima transportieren).
      Abends koche ich dann „normal“, jedoch nicht mehr so nudel- oder kartoffellastig wie früher. Die gibt es nur gelegentlich.

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