Mein Glücksrezept

Glückliche Mandarinen
Glück durch Kleinigkeiten

Die ARD hat vom 16. bis zum 22. November die Themenwoche „Zum Glück“. Ein Thema, auf das ich sofort anspringe, weil ich der festen Meinung bin, dass jeder sein Glück selbst in der Hand hat. Im Grunde habe ich es in verschiedenen Beiträgen auf meinem Blog schon erwähnt: es ist alles eine Frage der Sichtweise.

Ja, es kann mich total glücklich machen, meine Toilette zu putzen. Hier habe ich schon mal darüber berichtet. Mein Geheimnis ist die Präsenz, die Annahme dessen, was gerade ist. Natürlich macht es keine Freude, eine ungeliebte Tätigkeit zu machen, wenn mich darüber ärgere, dass ich sie machen muss. Wenn ich denke „Ich würde jetzt viel lieber ein Buch lesen.“  Es kann aber unerwartet viel Spaß machen, wenn ich die Rahmenbedingungen ändere (tolle Musik im Hintergrund, gut riechendes Putzmittel und ein frischerer, sauberer Lappen). Es kostet mich zwar oft Überwindung, manche Tätigkeiten anzugehen. Aber wenn ich mal dabei bin, dann kann ich es genießen. Dann versuche ich nur im Moment zu bleiben und mich an dem, was ich tue, zu erfreuen. Und dann kommt es, das Glücksgefühl 🙂

Zugegeben, es ist oft eine ziemliche Herausforderung. Ich sitze vor der Steuererklärung und komme mir vor, wie der letzte Idiot. Die Kunst besteht daran, dies wahrzunehmen und mir selbst Unterstützung zu holen. Ein Gläschen Sekt zu trinken (geht dann irgendwie alles einfacher *g*). Oder mir zwei/ drei Kekse bereit zu legen. Musik anzumachen. Was auch immer mir hilft, mich besser zu fühlen.

Schau dich um!

In ganz vielen Situationen sind wir nicht bei uns, sondern woanders. Und verpassen dadurch ganz viele Glücksmomente.  Es macht mich glücklich, wenn ich auf dem Weg zum Bahnhof nicht einfach nur unterwegs bin, sondern Kinder sehe, die lachend am Straßenrand spielen. Wenn ich den Duft der Bäckerei in mich aufsauge. Wenn der Zug pünktlich ist. Alles, was so viele Menschen nicht wahrnehmen oder als selbstverständlich ansehen.

Hooping  macht glücklich
Hooping macht glücklich

Und dann gibt es natürlich noch die Momente, die man sich bewusst aussucht. Weil man in ihnen einfach glücklich ist. Diese so oft wie möglich herbeizuführen, ist ein weiteres Geheimnis. Bei mir ist das z. B. Hulahoop. Das wisst ihr ja inzwischen 🙂 Es gibt kaum ein Hobby, das mich so sehr glücklich macht, wie mit dem Reifen zu spielen.
Neben Hooping gibt es aber noch andere Beschäftigungen. Und nein, sie liegen nicht nur in der Freizeit. Auch viele Tätigkeiten in meinem Beruf machen mich glücklich. Die Kunst ist, sie zu sehen und zu genießen.

Was macht dich glücklich?? Und wie oft machst du das? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

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3 Gedanken zu “Mein Glücksrezept

  1. Ich freue mich jeden Morgen wenn ich erwache und mir wieder ein Tag geschenkt wird. Das macht mich glücklich und ich bin dafür Dankbar: jeder Tag ein Geburts- Tag !

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