11. Woche meiner Challenge – keine Pinzette

Baby-Igel im Gras
Ganz so stachelig war es zum Glück nicht 🙂

Auf die Frage „Welche drei Gegenstände würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?“, lautet meine Antwort seit ich denken kann: „Auf jeden Fall eine Pinzette.“ Ich muss leider gestehen, dass ich auch bei anderen Menschen solche Haare (sei es am Kinn, zwischen den Augenbrauen – bei Frauen – oder in den Ohren, in der Nase – bei Männern) sehr deutlich wahrnehme und es mich in den Fingern juckt, sie wegzuzupfen 🙂
Zuerst war ich ja am Zögern: Ist es nicht albern, eine Woche auf eine Pinzette zu verzichten? Was schreibe ich denn dann nach diesen sieben Tagen, ohne dass es peinlich wird?

Allein die Tatsache, dass ich mir diese Frage schon stellte, war dann aber Herausforderung genug, es zu versuchen. Am Vorabend dieser Woche wurden noch schnell die Augenbrauen in Form gezupft und auch sonst sämtliche störende Härchen, die in meinem Blickfeld lagen, entfernt.

Die ersten Tage liefen auch ganz gut. Beim Blick in den Spiel fiel mein Blick zwar schon nach drei Tagen auf ein paar vorwitzende Augenbrauenhärchen: aber das war zu verkraften. Die Pinzette lag (wie immer) in Sichtweite vor dem Spiegel und es gelang mir, die Finger davon zu lassen.

Bis der Donnerstag kam. Mag es am Lichteinfall gelegen haben oder an zwei überaus wuchsfreudigen Härchen: mein Blick fiel auf zwei graue (!) winzige Härchen am Kinn. Für mich ganz deutlich sichtbar und beim darüberfahren auch spürbar.
Die konnte ich nicht stehen lassen 🙂
Kurzfristig ging mir der Gedanke durch den Kopf: Das musst du ja keinem erzählen. Aber welchen Sinn hätte eine Challenge, wenn ich nicht auch Niederlagen eingestehen könnte.
Also wurde den zwei grauen Härchen kurzerhand der Garaus gemacht. Lieber mit der „Niederlage“ leben, als vier Tage lang ständig nach den beiden Härchen zu fühlen, ob sie noch da sind. (Kennt ihr das eigentlich auch?)

Den Rest der Woche habe ich mir weitere Pinzettenaktionen verkniffen, auch wenn mich das ein oder andere Härchen anlächelte. Es zeigt sich für mich einfach: ab einem gewissen Alter gehts nicht mehr ohne 🙂

Ausblick

Die letzte und (so denke ich) härteste Woche steht unter dem Motto „vegan“. Ich habe mir zur Vorbereitung ein Kochbuch bestellt, diverse Internet-Seiten durchstöbert und Kontakt zu veganen Twitterern hergestellt. Ich bin mehr als gespannt.

 

Und das ist meine 12-Wochen-Challenge:

Woche 1: kein Fleisch und keine Wurst √
Woche 2: Kein Kaffee √
Woche 3: Kein Twitter √
Woche 4: Kein Alkohol √
Woche 5: Keine Süßgigkeiten √
Woche 6: Kein Twitter und kein Facebook √
Woche 7: Kein Fernehen √
Woche 8: Kein Smartphone √
Woche 9: Kein Radio √
Woche 10: Kein Schmuck√
Woche 11: Keine Pinzette √

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