Das Leben ist ein Ponyhof – du hast es in der Hand

Du hast soeben die Überschrift gelesen. Hast du eventuell ein „k“ ergänzen wollen? Bist du auch der Meinung: „Das Leben ist kein Ponyhof“?
Warum?

Was macht einen Ponyhof aus?
Für mich besteht er aus Spaß und Spiel.
Und warum machst du dein Leben nicht zu Spaß und Spiel? Zu deinem eigenen, schönen Ponyhof?
Bau ihn dir doch so, wie du ihn haben möchtest. Wer hindert dich daran?
Wer hat dir wann gesagt, dass das Leben nicht leicht sein darf? Nicht spielerisch?

Ich erlebe immer wieder, wie sehr Menschen nur die Mühe und Plage sehen, anstatt auch das Schöne. Gerade heute Morgen ist es mir wieder aufgefallen. Ich komme mit dem Zug nach Trier gefahren und laufe zur Arbeit. Es ist mild, die Sonne scheint, blauer Himmel, die Vögel zwitschern. Ich biege um die Ecke und sehe einen wundervollen Anblick:

Ein wundervoller Anblick: Der Trierer Dom im Morgenlicht
Ein wundervoller Anblick: Der Trierer Dom im Morgenlicht

Mein Herz geht auf. Es ist so schön.

Ich biege in den Hof ein und ein Kollege spricht mich an.
„Guten Morgen. Wie fürchterlich, am Wochenende werden es Null Grad. Wie ekelhaft. So was braucht kein Mensch.“
Ich muss an mich halten um ihm nicht zu sagen „Ej, weißt du, was du gerade kaputt gemacht hast?“. Ich lächele ihn stattdessen nett an, nicke und konzentriere mich wieder auf mein Glücksgefühl. Ich habe jetzt keine Lust auf Diskussionen, wie fürchterlich das Leben so ist sondern konzentriere mich lieber darauf, wie schön es doch GERADE IM MOMENT ist.

Und genau das ist es, was ich meine. Ich kann mich mehr auf das Schlechte konzentrieren, oder mehr auf das Gute. Ich kann das HIER und JETZT genießen – oder mir Sorgen um die Zukunft machen (um ungelegte Eier, wie man so schön sagt).

Sich auf das Schöne und Gute zu konzentrieren heißt übrigens nicht, alles schön zu färben oder die Augen vor Leid zu verschließen. Auch auf einem Ponyhof regnet es mal in Strömen, ein Pony wird krank und garantiert produziert es jede Menge Scheiße, die weggeräumt werden muss. Also was erwartest du?
Ich kann die Scheiße nutzen, um meine Beete zu düngen. Der Regen läuft in die Regentonne, um meine Blumen zu gießen. Und das kranke Pony streichel ich, suche ihm vielleicht besonders schmackhaftes Essen raus und genieße die Zweisamkeit mit ihm.
Und ich kann das, was ich mache, mit Liebe machen. So wie ich es hier beschrieben habe. Egal ob es um das Wegräumen von Scheiße geht oder um andere „ungeliebte“ Tätigkeiten.

Das ist es, was ich meine. Alleine dein Denken über ein Ereignis macht es du dem, was es ist. Also überdenke dein „Denken“. Und richte deinen Fokus doch einfach mal auf das Schöne um dich herum:

„Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will.“
Henri Matisse

Blumen am Wegesrand
Blumen am Wegesrand
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3 Gedanken zu “Das Leben ist ein Ponyhof – du hast es in der Hand

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