Das war 2011 – mein persönlicher Jahresrückblick

Januar

Jede Menge SchneeSchnee. Ich stelle immer wieder fest, dass Schnee-Schippen zu meinen Lieblingstätigkeiten gehört. Mit nur einer Schneeschaufel und einem äußerst eifrigen Mann (der diese nicht aus der Hand gibt) ist das allerdings nicht ganz so einfach durchzuführen. Zumal bei uns nicht all zu oft Schnee liegt. Nehme mir fest vor, eine zweite Schneeschaufel zu besorgen.

Februar

Meine Mutter und ichGeburtstag. Sehr praktisch, wenn man samstags Geburtstag hat. Beim Frühstücksbrunch haben wir viel Spaß. Sogar meine Mutter kommt aus der Ferne.
Hula Hoop: Im Fitness-Studio steht so ein großer Reifen rum, der meine Neugierde weckt. Und Peng: es ist Liebe auf den ersten Blick.
Muss mir nichts vornehmen, die Lust zum Üben kommt ganz von alleine.

März

Der HochzeitskussHoop Dance Fieber. Mein erster eigener Hula-Hoop-Reifen wird geliefert. Ich habe eine neue Sucht, die auf magische Weise fünf cm in der Taille und leider auch vier cm Busen verschwinden lässt. Sie zentriert mich und ich bin am strahlen.
Hochzeit. Ende des Monats sage ich „Ja, ich will.“ Von ganzem Herzen.
Nehme mir fest vor: „In guten wie in schlechten Zeiten.“

April

Hula Hoop im PalastgartenNeuer Name. Vergesse des öfteren, mich mit neuem Namen am Telefon zu melden. Das führt dazu, dass sowohl ich als auch die meisten Anrufer herzhaft lachen und sofort ist eine angenehme, leichte Stimmung in der Leitung.
Hula Hoop (die dritte). Ich finde über Facebook eine gleichfalls begeisterte Frau und ab sofort machen wir regelmäßig die städtische Wiese im Palastgarten unsicher.
Nehme mir fest vor, mich nicht mehr mit falschen Namen zu melden.

Mai

KlausenwallfahrtWallfahrt. Meine erste Wallfahrt. Zu Fuß von Schweich  nach Klausen. 16 km sollen es sein. Ich halte tapfer durch, meine Füße auch. Allerdings wäre kein weiterer km mehr möglich gewesen. Blasen an den Füßen.
Magie. Eine zauberhafte Begegnung lässt mich ergriffen zurück. Fühle mich reich beschenkt und seltsam auserwählt.
Nehme mir fest vor, andere Menschen öfter zu umarmen.

Juni

AbreißzettelLächeln. Ich stoße dank Twitter auf liebevolle Abreißzettel, die entweder Zeit oder ein Lächeln verschenken. Drapiere sie überall in Trier und male mir aus, wie sich ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen malt.
Brautkleid. Ich verbringe eines (von zwei) Wochenenden mit meiner Mutter und wir nähen zusammen mein Brautkleid.
Nehme mir fest vor, bis zur Hochzeit nicht zuzunehmen.

Juli

Auf der BUGAUrlaubszeit. Wir fahren mit Schwiegermama auf die Bundesgartenschau in Koblenz. Trotz anfänglichem strömenden Regen gefällt es uns sehr gut und ich nehme viele Ideen für den Garten mit.
Geburtstag (die zweite). Ex-Schwiegermama lädt mich und meinen (frisch getrauten) Ehemann zum Geburtstag im engsten Familienkreis ein. Bin sehr gerührt, dass sie mich immer noch als familienzugehörig betrachtet.
Nehme mir fest vor, mehr im Garten zu machen.

August

HochzeitHochzeit in weiß. Es ist soweit. Nach viel Vorbereitung und zig Nadelstichen trete ich gemeinsam mit meinem Mann vor den Altar. Es fühlt sich einfach richtig an.
Tanz. Zum ersten Mal in unserer Beziehung tanzt mein Mann mit mir.
Kirmes. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit stemme ich gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam die Kirmes im Dorf. Fünf Tage Dauereinsatz – aber mit Erfolg.
Nehme mir (aufgrund dieser Erfahrung) fest vor,  jede Veranstaltung die ich besuche in Zukunft mehr zu würdigen.

September

Die jüngere der beiden GroßmütterGeburtstag (die dritte). Meine Großmutter wird 92 und wir starten zu viert einen Überraschungsbesuch. Es ist schön, wenn man mit wenigen Mitteln und einfach durch „Zeit schenken“ einem Menschen eine Freude machen kann.
Taufe. Ein neues Erdenkind (meine Nichte) wird getauft. Für mich ist ein Kind immer wieder ein Zeichen dafür, dass alles gut wird.
Nehme mir fest vor, meine Großmutter regelmäßig anzurufen.

Oktober

Auch der Kleiderschrank muss dran glaubenWegwerfen. Ich bin im Entrümplungsfieber. Eine Woche lang mache ich Klarschiff und entrümple einige Zimmer. Ich verschenke, schmeiße weg, räume um. Es fühlt sich an, wie ein Befreiungsschlag. Ich schaffe Luft und Platz (der natürlich nicht direkt wieder belegt wird sondern frei bleibt).
Nehme mir fest vor, auch die anderen Zimmer noch auszumisten

November

Buddha-FigurenMuseum. Besuche mit einer Freundin das Buddha-Museum und bin ergriffen ob der Vielfalt und Schönheit, die ich dort vorfinde.
Saarland. Mache einen spontanen Saarlandbesuch bei einer Twitterbekannten.
Nehme mir fest vor, im nächsten Jahr noch ein paar Twitterer im echten Leben kennen zu lernen.

Dezember

LED-HoopUrlaub. Ich muss den Jahresurlaub abfeiern und genieße zwei ganze Wochen lang das Nichts-Tun.
Hoop (die vierte). Ich gönne mir selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk und kaufe mir einen LED-Hoop.
Projekt. Fange endlich damit an, ein Buch zu schreiben. Das will ich schon tun, seitdem ich 12 Jahre alt war. Titel, Anfang und Ende sind schon in meinem Kopf und ausformuliert.
Nehme mir fest vor, die große Lücke dazwischen auch zu füllen.

Das waren meine persönlichen großen Highlights des Jahres 2011. Natürlich gab es da noch ganz, ganz viele kleine Ereignisse (wie zauberhafte Sonnenaufgänge, liebevolle Umarmungen, nette Tweets, lauthals Lachen, intensiv Weinen ….) die mich nicht weniger berührten und die alle in meinem Herzen verankert sind.

Das nächste Jahr wird spannend. Wie jedes Jahr eigentlich 🙂

Wie sieht es bei dir aus? Was sind deine Highlights des Jahres? Ich würde mich freuen, wenn du mir im Kommentarfeld erzählst, was dich besonders in diesem Jahr 2011 berührt hat.

Nachtrag: So sieht es übrigens aus, wenn man mit dem LED-Hoop übt:

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2 Gedanken zu “Das war 2011 – mein persönlicher Jahresrückblick

  1. Das finde ich einfach klasse, dieser persönliche Rückblick von Dir! Bin grad dabei für über 70 Leute einen Abend zu organisieren, in dem für „Dankbarkeit“ auch Zeit und Raum gegeben wird. Schließlich werden wir knapp 5 Stunden feiern. Hab gegoogelt: Das war 2011 und dann entdeckte ich Dich! Alles Gute für 2012 und dass Du auch nächstes Jahr voller Dankbarkeit zurückschauen kannst!

    1. danke für deinen lieben kommentar. schön, dass ich euch auf die dankbarkeits-schiene lotsen konnte 🙂
      eine schöne idee eines aus- bzw. rückblicks sind die fragen unserer regionalzeitung. du findest sie hier: http://www.volksfreund.de/mein2012./
      die dortigen fragen helfen auch, das vergangene und das kommende jahr zu würdigen.
      wünsche dir viel freude bei deinem rückblicksabend.

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