Klingelingeling – ein Weckruf für dich

Wer kennt das nicht? Das Telefon klingelt fast immer zu den ungünstigsten Situationen. Du bist gerade am Kochen, am Fernsehen, bist im Bad oder liest ein Buch. Du könntest es jetzt natürlich ganz einfach klingeln lassen. Klingelingeling – Klingelingeling.
Aber das Klingeln erzeugt in uns einfach eine bestimmte Schwingung: Wer will was von mir? Ist was passiert? Ich könnte etwas verpassen, wenn ich nicht dran gehe ….

Heute ist das noch viel einfacher, weil man meist auf dem Display sehen kann, wer anruft.

Ah, meine Mutter, sie braucht bestimmt Hilfe am PC.
Oh weh, mein Chef, der will bestimmt was von mir.
Meine Tochter? Hoffentlich ist nichts passiert.

Du siehst, du bist Ruck-Zuck Opfer des Telefons und mit deinen Gedanken überall, nur nicht bei dir. Darum schlage ich dir jetzt eine wunderschöne Achtsamkeitsübung vor. Ich nenne sie die Telefonmeditation.

Wenn das Telefon das erste Mal klingelt, hörst du zu, atmest, lächelst in dich hinein und sagst dir „Klingelingeling – dieser wunderbare Klang bringt mich zu mir selbst zurück.“
Beim zweiten Klingeln lächelst du vielleicht noch ein kleines bisschen mehr, wiederholst den Vers und atmest wieder bewusst.

Und keine Angst, jemand, der dich wirklich sprechen will, legt nicht schon nach dem zweiten Klingeln auf 🙂

Beim dritten Klingeln kannst du dann dran gehen und – wollen wir wetten – dein Gegenüber wird dein Lächeln hören bzw. spüren.

Noch schöner ist die Vorstellung, dass dein Gegenüber vielleicht im selben Augenblick etwas Ähnliches  macht. Ihr lächelt Euch also schon an, bevor ihr überhaupt Eure Stimmen hört,

Klingelingeling – das Leben ruft dich zurück zu dir selbst.

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3 Gedanken zu “Klingelingeling – ein Weckruf für dich

  1. Du hast schon Recht und das würde ich ja auch machen, aber ich brauche die 4 Klingeltöne (bis zum einsetzten des AB) um durch die Wohnung zu hechten um die von meinen Kindern aufs trefflichste versteckten Telefone zu finden. Aber ich könnte ja im laufen lächeln 🙂 Und im Büro, da werde ich es mal ausprobieren 🙂

  2. Das stimmt. Man greift oft viel zu abgehetzt und mit den schlimmsten Vorahnungen zum Hörer. Werde es beim nächsten Mal versuchen. Und lächeln 🙂

    PS: es ist sehr schön hier geworden 🙂

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