Frühjahrsputz – auch im Geist

Jedes Frühjahr ist es soweit: die Winterklamotten werden verpackt und weggeräumt, die Sommersachen in den Kleiderschrank gehängt. Der Staub des Winters weggewischt und farbige Blumen ins Haus geholt.

Machst du das auch?

Dann frage ich dich: Wann hast du es das letzte Mal mit deinem Geist gemacht?
Analog zum Winterkehraus schau doch mal:

Was passt dir nicht mehr? Was ist aus der Mode gekommen?

Welche Angewohnheiten, Denkweisen, Vorstellungen trägst du nur noch aus Gewohnheit mit dir rum, obwohl du inzwischen anders denkst?
Hinterfrage deine Vorstellungen und Ziele. Denke neu. Denke anders.

Was ist schmutzig, verdreckt? Was muss gewaschen werden?

Betrachte deine Umwelt mit anderen Augen. Wo hast du (schmutzige) Vorurteile? Wo kritisierst du in Gedanken andere Menschen?
Wische Staub in deinem Geist. Sieh dir die Menschen mit dem Herzen an. Und erkenne, wie sie vielleicht wirklich sind.

Was muss besonders aufbewahrt werden? (z. B. weil es empfindlich ist)

Welche schönen Erlebnisse hast du in der letzten Zeit gehabt? An was denkst du gerne zurück?
Führe sie dir vor Augen und bewahre sie gut im Geist auf. Es gibt immer Tage, wo man solche Erlebnisse gedanklich zum Aufmuntern hervorzaubern kann. Vielleicht willst du sie sogar schriftlich festhalten?

Hol dir Farbe ins Haus!

Was erfreut dein Herz? Wobei singt es? Was muntert dich auf?
Suche solche Gelegenheiten so oft du kannst. Das kann ein Spaziergang sein, ein schönes Musikstück, ein Plausch mit der Freundin, eine Kuschelstunde mit der Partnerin/ dem Partner.

Lass frische Luft ins Haus!

Wo kam schon lange kein frischer Wind mehr rein? Wo stockt es in deinem Leben?
Öffne dein Herz und deinen Geist für den neuen Wind, der weht.

Fällt dir noch etwas vergleichbares ein? Dann freue ich mich über einen Kommentar.

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5 Gedanken zu “Frühjahrsputz – auch im Geist

  1. Ich hab die Sachen, die ich nicht mehr verwende über eine Plattform weiterverkauft. Und siehe da, alles verkauft.
    -> Welche neuen Wert kannst du aus den Dingen generieren, die dir ausgedient haben, aber anderen durchaus noch Freude zu bereiten imstande sind ?

  2. Man kann den Frühjahrsputz ja auch auf den Garten übertragen. Da würde es dann bedeuten, den Wildwuchs (besonders alter Verhaltens- und Denkmuster) zu kultivieren – analog zu deinem Punkt: Was passt dir nicht mehr. Den Wildwuchs zu begrenzen, heißt ja auch auszusortieren, was weiter wachsen darf und was gestutzt werden muss.
    LG

    1. Gewissen Wildwuchs finde ich wunderbar. Auch Unkraut. Das sind zauberhafte Pflanzen im Detail!
      Ich bin aber auch geprägt von einem Widerwillen gegen ausgeräumte Gärten mit Abstandsgrün und Koniferen-Raketen.
      Gut ist wahrscheinlich eine Balance. Schauen, was bleiben darf, schauen, was gehen soll, wahrscheinlich geht es überhaupt ums aufmerksame Hinschauen und Pflegen…

      1. es gibt sicher nirgendwo auf der Welt einen komplett unkrautfreien Garten 🙂
        ich denke du hast Recht: Hinschauen, Achtsamkeit ist der Schlüssel

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