Zeit der Dankbarkeit

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Margit im HoopVor etwas mehr als zwei Jahren hat mich das Hulahoopfieber gepackt. Ich liebe diese Sportart. Der Hulahoop bringt mich regelmäßig an intensive Gefühle heran:

  • Wut, wenn ein bestimmter Trick einfach nicht funktioniert
  • unbändige Freude, wenn der Groschen auf einmal gefallen ist
  • Tränen, wenn ich mit ihm und der Musik einfach im Flow bin
  • Agressivität, wenn mir der Reifen zum xten mal davon fliegt und ich ihm nachhechten muss
  • Glücksgefühl, wenn ich mit mir und dem Reifen Eins bin
  • Begeisterung, wenn ich wieder einen neuen Trick gelernt habe

Ich glaube, dass es genau das ist, was mich am Ball bzw am Reifen bleiben lässt. Dieses Gefühlschaos. Dieses ständige Neue. Das Lernen. Der Erfolg. Und die Sicherheit des bereits Erlernten. Da spielt der positive körperliche Effekt wie: Kräftigung der Muskulatur an Bauch, Rücken, Beinen und Armen, Gewichtsverlust sowie die Straffung der Körpermitte nur noch eine untergeordnete Rolle.

Meine Hoop-Mamas

Im Grunde habe ich es Youtube zu verdanken, dass ich zum Hooping gekommen bin. Besser gesagt nicht Youtube selbst, sondern den Frauen (und auch Männern), die in ihrer Freizeit Videos produzieren, um ihr Wissen an andere weiter zu geben. Diese sogenannten Tutorials waren es, die mich neugierig machten. Auf das, was man alles mit so einem Reifen anstellen kann. Aus der ganzen Masse an Hoopern will ich nur vier erwähnen, deren Tutorials ich besonders liebe:

  • Safire aka FireSandra. Ihr Video war das erste, welches ich gesehen habe und es hat mich vollständig in den Bann gezogen. Ich hatte Blut geleckt.
  • Pam aka HoopdDeeDoo1. Sie brachte mich vor allem auf den Geschmack des Twinhoopings bzw. Hooping mit Minis. Und vor allem: sie zeigte mir, dass Hooping zeitlos ist und keinerlei Altersgrenzen kennt.
  • Caroleena. Ihr plappernder Kakadu oder die vorbeistreunde Katze gehörten zu fast jedem Video.
  • Deanne Lovexx. Ich freue mich inzwischen jede Woche auf ein neues Video von ihr.

Der erste Schritt auf Youtube

Eines hatten alle Videos gemeinsam: sie waren in Englisch. Zwar hatte ich in der Schule (wie wahrscheinlich jeder) Englisch, jedoch ist mein Englisch nicht so flüssig, dass ich alles in den Videos verstehen könnte. Und ich suchte nach deutschen Hooping-Tutorials. Jedoch leider: Fehlanzeige.

Nun besitze ich zum Glück ein iPhone und so nahm ich all meinen Mut zusammen und erstellte die ersten deutschen Tutorials mit der internen Kamera. Als ich damit anfing, dachte ich mir noch: wenn du ein paar Hundert Visits hast, kannst du dich freuen. Welch ein Irrtum. Von Woche zu Woche steigen die Zugriffszahlen und vor wenigen Tagen habe ich – unglaublich – die 25.000 er Marke geknackt. Und 80 Menschen haben meinen Kanal abonniert. Es ist fantastisch.

25.000 Klicks

Ich danke all meinen treuen Fans oder auch jenen, den zufällig hinein gestolperten. Vorallem aber danke ich denjenigen, die mich durch ein Klick auf “Mag ich” oder durch einen Kommentar ermuntern, weiter zu machen. DANKE!

Ihr werdet noch von mir hören. Auf Youtube. Und zwar hier www.youtube.com/hoopingtr :-)

Öfter lächeln

Öfter lächeln

Es gibt ein kleines Geheimnis, wie man sich selbst (und andere) ohne großen Aufwand ein klein wenig glücklicher machen kann. Die Lösung lautet:
öfter lächeln :-)

Wir haben häufig die Tendenz, uns in den täglichen Aufgaben zu verlieren. Oft muss man sich dann auch noch sehr konzentrieren und prompt ist es weg, das Lächeln.

Dabei gibt es in jedem Moment ein Quentchen Glück. Etwas zum Lächeln. Das heißt natürlich jetzt nicht zwangsläufig, dass wir jede Sekunde des Tages lächeln sollten. Auch Gefühle wie Trauer, Ärger, Wut haben ihre Daseinsberechtigung. Und den ganzen Tag lächeln wäre auch ziemlich anstrengend. Aber in viele unangenehme Situationen können wir ein bisschen Heiterkeit hineinbringen.

Wir sollten uns nur daran zu erinnern, öfter mal zu lächeln.

Versuch doch einfach jetzt (ja, genau jetzt, während du diesen Post liest) zu lächeln.
Vielleicht erst mal innerlich. Spür’ das Gefühl, wie es ist. Die Mundwinkel kitzeln, sie wollen nach oben …  Es prickelt … Bis in die Ohren. Spür das Lächeln in dir.
Und dann: lass es raus. Die Mundwinkel dürfen jetzt nach oben. Die Augen dürfen strahlen. Die Wangen heben sich.
Ist das nicht wundervoll?

Vielleicht brauchst du ja am Anfang auch einen Grund, um zu lächeln? Hier ein paar Vorschläge:

  •     du hast jemanden, der dich liebt
  •     du kannst die Sonne sehen
  •     du hast einen Job
  •     du trinkst gleich eine heiße Tasse Kaffee
  •     heute Abend wirst du deine Kinder umarmen
  •     du bist gesund
  •     jemand hat dir vor kurzem ein schönes Kompliment gemacht
  •     du hast deinen Regenschirm dabei (und es regnet gerade)
  •     …

Das Geheimnis liegt im Hier und Jetzt

Du kannst diese Liste beliebig ergänzen. Wenn du dich umschaust, wirst du diese Glücksmomente in fast jeder Situation finden. Wenn du mit deinen Gedanken genau im Jetzt bist (nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft) kannst du die Magie des Augenblicks wahrnehmen. Und du kannst lächeln.

Und weshalb machst du auch andere damit ein bisschen glücklicher? Stell dir vor, du sitzt in der Bahn und dein Gegenüber hat ein Lächeln im Gesicht. Stell dir vor, in einer Konferenz schmunzelt jemand. Stell dir vor, die Verkäuferin denkt gerade verliebt an ihren Freund, während sie dir das Wechselgeld zurück gibt.
Du siehst dieses Lächeln, und obwohl es (meist) gar nicht dir gilt, wirst du es dennoch so wahrnehmen und es macht dich glücklicher. Ein kleines bisschen.

Ich lächel dir zu und wünsche dir einen schönen Tag :-)

"Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lass die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute. 

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes. 

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde. 

Bessere solche, die im öffentlichen Leben wohl tätig,
aber nicht wohltätig sind. 

Lehre uns die Einsicht, wer reich im Portemonnaie ist,
ist nicht immer reich auch im Herzen. 

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung. 

Lass uns sagen, was wir denken
und lass uns tun, was wir sagen.
Also lass uns das auch sein, was wir sagen und tun. 

Herr sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen,
aber - bitte - nicht sofort. Amen."

(Pfarrer Hermann Kappen aus Münster beim Neujahrsempfang
1883 in der Kirche St. Martini et Nicolai zu Steinkirchen)

Obwohl über 100 Jahr alt haben seine Worte nichts an Bedeutung verloren. In diesem Sinne wünsche ich für 2013 alles Gute!

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Lass dich beschenken! Nicht im Sinne der bunten Prospekte, der vollen Kaufhäuser oder der ständig verfügbaren Online-Shops. Es geht hier nicht um Geld.

Nein. Lass dich beschenken mit Überraschungen. Gehe mit offenen Augen durch die Gegend und dir werden zuhauf Geschenke zufallen:

  • Das Lächeln eines vorbei gehenden Menschen.
  • Eine glänzende Kastanie auf dem Boden.
  • Ein Regenbogen am Himmel.
  • Das herzhaftes Lachen hinter dir in der Bahn.
  • Ein verwunschenes Tor.
Mit Efeu bewachsenes, schmiedeeisernes Tor

Verwunschenes Tor, ganz in der Nähe meiner Arbeitsstelle

Halte die Augen und Ohren offen

Und halte inne! Bliebe stehen. Genieße. Und fühle dich reichlich beschenkt.

Mir ist es soeben in der Mittagspause ergangen. Eigentlich wollte ich nur eine Runde “um den Block laufen”, wie man so schön sagt. Als ich so den herbstlichen Domfreihof überquerte, hörte ich Gesang. Wer singt da so lieblich?
Direkt vor dem Dom stand eine Sängerin. Ganz allein. Mutig. Mit einem CD-Player auf dem Boden, mit offenen Händen und offenem Blick. Und sie schenkte den Vorbeiströmenden ihre Stimme. Ihr Jubeln. Ihr Können.

Musik bewegt die Seele

Fasziniert ließ ich mich für die nächsten 20 Minuten auf einer Bank nieder und lauschte. Lauschte dem wunderbaren Gesang. Beobachtetet Kinder, die entzückt und mit offenen Mündern stehen blieben. Freute mich mit ihr, wenn Menschen ihren Geldbeutel zückten und eine kleine Aufmerksamkeit in ihr Körbchen gaben. Ich genoß das Blätterrauschen über mir und die kitzelnden Sonnenstrahlen, die durch das Laubwerk fielen. Ich lauschte und war gebannt.

Danke, liebe Unbekannte, für diese verzauberte Mittagspause!

Heute war es endlich so weit: der Schreibtisch wollte mal wieder das Licht der Welt sehen und von seiner Ablage befreit werden. Also Ärmel hochkrempeln, schöne Musik an und los geht es mit dem Lochen, Wegwerfen, Abheften. Schnöde Kontoauszüge, Rechnungen, Gehaltsbescheinigungen  … was sich in der letzten Zeit so angesammelt hatte.

Aber da gibt es eine ganz besondere Kiste. Ich nenne sie “meine Schatzkiste“. Sie ist nicht nur von Außen am schönsten, sondern ihr Inhalt ist es, der für mich einen Schatz darstellt. Er enthält “mein Leben”. Wenn es morgen brennen würde und ich könnte nur ein Teil aus der Wohnung mitnehmen wäre es dieser Karton.

Was findet sich in dieser Kiste (die inzwischen übrigens bis unter den Rand gefüllt ist)?

  • Fotos aus meiner Jugend
  • besondere Glückwunschkarten
  • das erste Kinderbuch meiner Kinder
  • Kinderzeichnungen
  • mein Studentenausweis
  • Zeitungsausschnitte in denen ich oder meine Familie vorkomme
  • den ersten Mietvertrag
  • die ersten Mails von meinem Mann
  • Kinderbriefe von mir an meine Mutter
  • die Todesanzeigen meiner Großeltern
  • Hochzeitsfotos (eigene und aus der Familie)
  • das Spitzenband meines Brautstraußes
  • die Menükarte der Hochzeit
  • Abschiedsgrüße vergangener Kollegen
  • Fotos von (für mich) wichtigen Orten

Eine Kiste, die zaubern kann. Wenn ich sie öffne, begebe ich mich auf Zeitreise. Ich rieche Babycreme, Sekt kitzelt in meiner Nase. Sand knirscht zwischen den Zehen. Kinderlachen um mich herum. Hochzeitsglocken. Träume.

Hast du auch eine solche Truhe? Eine Kiste, die du hervorzaubern kannst, wenn du dich einsam fühlst? Wenn du Sehnsucht nach deinen Kindern hast? Wenn du an deine Großmutter denkst? Wenn du deinen Kindern aus deiner Jugend erzählen willst? Wenn du nochmal die ersten Liebesbriefe deines Mannes lesen willst?

Wenn nicht, lege ich dir ans Herz: fang jetzt damit an zu sammeln. Es ist nie zu spät dafür.


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