Zeit der Dankbarkeit

Archiv für die Kategorie ‘Leichtigkeit

Glückliche Mandarinen

Glück durch Kleinigkeiten

Die ARD hat vom 16. bis zum 22. November die Themenwoche “Zum Glück”. Ein Thema, auf das ich sofort anspringe, weil ich der festen Meinung bin, dass jeder sein Glück selbst in der Hand hat. Im Grunde habe ich es in verschiedenen Beiträgen auf meinem Blog schon erwähnt: es ist alles eine Frage der Sichtweise.

Ja, es kann mich total glücklich machen, meine Toilette zu putzen. Hier habe ich schon mal darüber berichtet. Mein Geheimnis ist die Präsenz, die Annahme dessen, was gerade ist. Natürlich macht es keine Freude, eine ungeliebte Tätigkeit zu machen, wenn mich darüber ärgere, dass ich sie machen muss. Wenn ich denke “Ich würde jetzt viel lieber ein Buch lesen.”  Es kann aber unerwartet viel Spaß machen, wenn ich die Rahmenbedingungen ändere (tolle Musik im Hintergrund, gut riechendes Putzmittel und ein frischerer, sauberer Lappen). Es kostet mich zwar oft Überwindung, manche Tätigkeiten anzugehen. Aber wenn ich mal dabei bin, dann kann ich es genießen. Dann versuche ich nur im Moment zu bleiben und mich an dem, was ich tue, zu erfreuen. Und dann kommt es, das Glücksgefühl :-)

Zugegeben, es ist oft eine ziemliche Herausforderung. Ich sitze vor der Steuererklärung und komme mir vor, wie der letzte Idiot. Die Kunst besteht daran, dies wahrzunehmen und mir selbst Unterstützung zu holen. Ein Gläschen Sekt zu trinken (geht dann irgendwie alles einfacher *g*). Oder mir zwei/ drei Kekse bereit zu legen. Musik anzumachen. Was auch immer mir hilft, mich besser zu fühlen.

Schau dich um!

In ganz vielen Situationen sind wir nicht bei uns, sondern woanders. Und verpassen dadurch ganz viele Glücksmomente.  Es macht mich glücklich, wenn ich auf dem Weg zum Bahnhof nicht einfach nur unterwegs bin, sondern Kinder sehe, die lachend am Straßenrand spielen. Wenn ich den Duft der Bäckerei in mich aufsauge. Wenn der Zug pünktlich ist. Alles, was so viele Menschen nicht wahrnehmen oder als selbstverständlich ansehen.

Hooping  macht glücklich

Hooping macht glücklich

Und dann gibt es natürlich noch die Momente, die man sich bewusst aussucht. Weil man in ihnen einfach glücklich ist. Diese so oft wie möglich herbeizuführen, ist ein weiteres Geheimnis. Bei mir ist das z. B. Hulahoop. Das wisst ihr ja inzwischen :-) Es gibt kaum ein Hobby, das mich so sehr glücklich macht, wie mit dem Reifen zu spielen.
Neben Hooping gibt es aber noch andere Beschäftigungen. Und nein, sie liegen nicht nur in der Freizeit. Auch viele Tätigkeiten in meinem Beruf machen mich glücklich. Die Kunst ist, sie zu sehen und zu genießen.

Was macht dich glücklich?? Und wie oft machst du das? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

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Karl May Bände im Regal

Leb wohl Old Shatterhand – du Held meiner Jugend

Wenn du auch eine Leseratte bist, wirst du sicherlich viele Bücher um dich herum angesammelt haben. Da kommt mit den Jahren ganz schön was zusammen, vor allem, wenn man früh anfängt, so wie ich. Schon als Kind hatte ich Leseverbot, weil ich sonst meine Nase nicht aus dem Buch heben wollte. Für eine Stunde Hausaufgaben durfte ich eine Stunde lesen :-)

Bücher wegzugeben, zu verschenken oder gar wegzuwerfen wäre mir früher unmöglich gewesen, das kam einer Todsünde gleich. Ich liebte Bücherregale, die von oben bis unten gefüllt mit (gelesenen!) Büchern meine Räume füllten. Mit jedem Umzug wurden die Heiligtümer in Kisten gepackt und in der neuen Wohnung nach Themen sortiert im Regal fein säuberlich nebeneinander aufgereiht.

So zwischendurch wurde zwar schon mal ausgemistet, aber nur halbherzig und ohne es wirklich zu hinterfragen.

Ein Befreiungsschlag

Bis mir letzte Woche das Buch “Magic Cleaning” in die Hände fiel. Ein blöder Titel für eine fantastische Lektüre. Wenn du es gelesen hast, wird dich die unbändige Lust packen, deine Wohnung, dein Haus zu befreien. Platz zu schaffen. Luft reinzulassen.

Um es kurz zusammenzufassen: Marie Kondo (Aufräumexpertin) empfiehlt, nach Kategorien auszumisten. Zuerst die Kleidung, dann die Bücher, dann Ordner/ Unterlagen …. Da bei mir ein Mini-Umzug anstand, beschloss ich einfach, dennoch mit den Büchern anzufangen. (Hintergrund: da meine Älteste ausgezogen war, hatte ich nun ein eigenes Zimmer, welches ich luftig und leicht einrichten wollte). Die Vorgehensweise ist immer gleich: alle Artikel einer Kategorie werden zuerst an einer Stelle zusammengetragen. Also los und alle Bücher einsammeln. Könnt ihr euch vorstellen, wie groß der Bücherhaufen war? :-)
Dann wird jedes, aber auch jedes Buch einzeln in die Hand genommen und man hält Zwiesprache mit sich selbst oder dem Buch. Und die Frage lautet immer: Machst du mich glücklich?
Wenn ja: wird das Buch behalten.
Wenn nein: weg damit (wer möchte, kann sich vor dem Weglegen natürlich noch bei dem Buch bedanken *g*).

Der Sinn und Zweck des Buches ist bereits erfüllt

Was auf den ersten Blick albern klingt, funktioniert tatsächlich. Es gab Bücher, die mich sofort zum Schmunzeln brachten oder die mein Herz erwärmten – und es gab viele, viele Bücher, die dies nicht taten.

Früher plagte mich das schlechte Gewissen, wenn ich z. B. für ein Buch 20 Euro ausgegeben, aber es gar nicht oder nur angelesen hatte. Wie hätte ich das wegwerfen können? Marie Kondo öffnete mir hier die Augen: In dem Augenblick, in dem ich damals das Buch erwarb, hatte es schon seinen Zweck erfüllt. Das Kaufen, Durchblättern, InsRegalstellen war schon die Befriedigung.
Denn ganz ehrlich: ein Buch, welches schon seit einem Jahr oder länger im Bücherregal steht und immer noch nicht gelesen war, würde ich mit ziemlich großer Sicherheit auch in den nächsten zwei Jahren nicht lesen.
Und dazu kommt: es macht mich (wenn ich ehrlich bin) nicht glücklich, so viele Bücher im Regal stehen zu sehen, die mir ständig zuflüstern: “Du hast mich gekauft, also lies mich auch endlich”.

Starke Männer und Frauen

Und da gab es die Bücher, die ich sehr schätzte, die ich ein, zwei oder sogar dreimal gelesen hatte. Aber auch sie standen seit Jahren im Regal und ich gestehe: auch sie würde ich in den nächsten Jahren nicht mehr lesen. So zum Beispiel meine Karl-May-Buchsammlung. Das waren die ersten Bücher, die ich in die Hände nahm.
Was hatte ich diese Bücher in meiner Jugend verschlungen. Ich habe Winnetou und Old Shatterhand geliebt. Und ich erinnerte mich, dass ich vor kurzem eines der Bücher in der Hand hatte und feststellen musste, dass es nicht mehr so einfach zu lesen war. Die Sprache ist eine andere, die Philiosophie dahinter entspricht nicht mehr dem heutigen Zeitgeist. Ein Telefonat mit meinem Schwager gab mir dann Gewissheit. Obwohl ich es nicht ansprach, lautete seine Aussage genauso: “Irgendwie liest man das heute nicht mehr”. Und als dann noch mein Ex-Mann bereit war, die Bücher aufzunehmen, war der Bann gebrochen: und weg waren sie. Noch am selben Tag.

Eine weitere “Regel” aus dem Buch ist übrigens: Zeige deinen Verwandten nie, was du aussortiert hast. Ein wahres Wort!!

Da waren die Romane von starken Frauen (die Ayla-Saga z. B.). Mehrfach gelesen, aber seit Jahren nicht mehr in den Händen gehalten.

Dann gab es da noch Nachschlagewerke, Gartenbücher etc. Wann hatte ich sie das letzte Mal dort etwas nachgeschlagen? Wenn ich heute etwas wissen will, frage ich bei Twitter oder Facebook oder googel. Seien es Gartentipps, Krankheiten oder Kochrezepte. Ich habe 24 Stunden am Tag eine riesige Bibliothek in meinem Handy oder Laptop. Wieso soll ich mir die Wohnung dann so zustellen?

Es macht mich glücklich

Mein Mann lag am Boden vor Lachen, als ich ihm sagte, ich hätte mein Kommunionvorbereitungsbuch aussortiert. “Was?”, prustete er, “sowas hast du noch aufgehoben?” Es gab wirklich viele solcher Bücher/ Hefte, die mich ungefragt die letzten 30 Jahre begleiteten. Und die nun verdient in den Ruhestand gehen durften.

Mein übersichtliches Bücherregal

Mein übersichtliches Bücherregal

Und das allerschönste ist: es macht Spaß. Es macht mich glücklich. Ich umgebe mich nur mit Büchern (der Rest der Entrümplung folgt in den kommenden Wochen), die mich allesamt glücklich machen.

Ich habe @indivisuell davon berichtet, die sich ad hoc anstecken ließ und nun genauso im Entrümplungsfieber ist. Sie fragte mich, welche Bücher in denn behalten hätte. Es sind ganz unterschiedliche. Es sind jene, die mich glücklich machen. So z. B. das erste Buch (in Schreibschrift), welches ich zur Einschulung bekam. Ken Wilber: “Mut und Gnade”. Byron Katie: “Lieben was ist”. Eckhart Tolle “Jetzt”. Matthieu Ricard: “Glück”, Märchenbücher (ich hoffe ja irgendwann auf Enkel), ein Patiencebuch …
Insgesamt sind es ca. 50 Bücher, die mir geblieben sind.
Wobei mir gestern aufgefallen ist, dass ich die Kochbücher vergessen habe. Da muss ich nochmal ran :-)

Wohin damit?

Und immer, wenn ich jemandem davon erzählte, lautete die Frage “Und wohin gibst du die Bücher?”
Ich gestehe: nur ganz wenige sind in den Müll gewandert. Sie waren einfach zufleddert oder wirklich nicht mehr zeigemäß. Einen kleinen Teil der Bücher habe ich über verschiedene Internetanbieter verkaufen können. Ein Teil wanderte in offene Bücherregale, manche zu Verwandten/ Freunden. In Trier gibt es noch eine “Free your stuff”-Facebook-Gruppe, in der Dinge verschenkt werden. Hier wurde ich schon vieles los (nicht nur Bücher). Morgen (20.9.2013) ist z. B. von 18 bis 22 Uhr “Umsonstmarkt” im Schammatdorf. Jeder kann hinbringen was er nicht mehr haben will und mitnehmen, was ihm gefällt. Meine Bücher stehen nun im Flur und warten auf den Freitag, wo sie hoffentlich in neue Hände wandern. Außerdem gibt es bei uns auch noch verschiedene Umsonstläden oder die AWO-Möbelbörse.

Vergangenheit und Zukunft

Es gibt zwei verschiedene Gründe, weshalb wir solche Sammler sind. Manche halten sehr an der Vergangenheit fest. In Form von gesammelten Habseligkeiten. Andere wiederum haben ehr Zukunftsangst. “Was, wenn ich mal etwas nachschlagen will? Wenn ich ein Buch nochmal lesen will?” Oft trifft auch beides zusammen auf.
Welcher der Gründe trifft auf dich mehr zu?

Frau Kondo schreibt:

“Aufräumen ist der kürzeste Weg zur Selbsterkenntnis. Ihr Besitz, also alles, was Sie umgibt, erzählt Ihnen die Geschichte Ihrer Entscheidungen. Das Aufräumen ist wie eine Inventur Ihrer Persönlichkeit, bei der Sie entdecken, wer Sie sind und was Sie wirklich wollen.”

Nun hoffe ich, dass ich dich eventuell angesteckt habe. Ist dem so? :-)
Ich freue mich auf zustimmende oder auch auf ablehnende Kommentare. Wie geht es euch mit Euren Büchern? Welche davon bringen dich zum Lächeln, so dass du sie nicht hergeben würdest?

Das Kleid ist auch hoopingtauglich :-)Es gibt dieses Gefühl. Manche haben es nie, andere ab und zu, wenige immer.
Dieses Gefühl, dass du mit dir und der Welt vollkommen zufrieden bist. Vorallem “mit dir selbst“.

Denn, meistens sind wir doch so drauf: wir kritisieren ständig an uns selbst herum. Wir ziehen den Bauch ein, wenn wir uns seitwärts in der Schaufensterscheibe beobachten. Wir zupfen an unseren Haaren herum. Wir finden uns zu blass, zu dick, zu dünn, zu unförmig. Wir beobachten beim Gang durch die Stadt die anderen und wünschen uns, ebenso zu sein. Oder manche machen es auch umgekehrt: sie finden an anderen jede Menge Kritikpunkte, um sich selbst zu bestätigen, dass kein Mensch perfekt aussieht. Wieso sind wir eigentlich so verletzend? Zu uns? In Gedanken zu anderen?

Wann stehen wir vor dem Spiegel und sagen “JA! Wundervoll. Ich würde mich selbst in mich verlieben, wenn ich könnte”. Wann? Meistens doch viel zu selten.

Nun gibt es Kleidungsstücke, die es uns leichter machen, dieses Gefühl hervorzuzaubern. Ich hatte vor zwei Jahren schon mal darüber geschrieben. Damals war es ein Brautkleid. Heute Mittag ist mir das gleiche nochmal passiert. Auf dem Rückweg zur Arbeit kam ich an einem kleinen, feinen Geschäft der besonderen Art in der Neustraße vorbei. Dort wird u.a. fair gehandelte Bekleidung verkauft. Eigentlich wollte ich mir nur eine schöne, weich fließende Trainingshose für das Hooping kaufen, als mein Blick an einem Kleid hängen blieb. Der Blick ins Innere offenbarte leider: “Größe S”.
Schade. Etwas zu klein für mich.
Aber als ich das Kleid so in der Hand hielt flüsterte es mir zu: “Probier mich! Zieh mich an!”.

Royalblau

RoyalblauGesagt. Getan. Und *peng* da war es wieder: ich stand vor dem Spiegel und verliebte mich in mich und das Kleid. Ich fühlte mich wie eine Göttin.  Dieses Kleid war wie für mich gemacht. Sicherlich war es falsch ausgezeichnet gewesen um für mich auf dem Ständer hängen zu bleiben.

Glücklich bezahlte ich und behielt das Kleid gleich an. Könnt ihr euch denken, wie der Weg zur Arbeit verlief?

Ich konnte es nicht fassen: die Menschen spürten genau das, was ich im Spiegel gesehen hatte. Sie schauten mich an, viele lächelten. Ich schmiss meine langen Haare nach hinten und hatte das Gefühl, vor Glück beinah zu platzen. Und gerne wollte ich alle, denen ich begegnete, an meinem Glück teilhaben lassen. Ich lächelte selig in die Welt.

Die Einladung

Und dann geschah etwas, was sicherlich im Leben nicht all zu oft vorkommt. Ein Mann (in meinem Alter) sprach mich an. Er wirkte sehr nett und keineswegs aufdringlich. Er habe mich gesehen und sich überlegt, die hübsche Frau auf einen Kaffee einzuladen. Ob ich Zeit hätte. Ich lehnte aus Reflex ab, mit dem Hinweis, ich müsse zurück zur Arbeit (was ja auch keine Lüge war).

Dann sah ich ihn mir genauer an und bemerkte, dass er genau das aufgefangen hatte, was ich ausgestrahlt hatte. Glück, Freude, Lebenslust. Er meinte dann, ich hätte ja wahrscheinlich sowieso nein gesagt, auch wenn ich nicht arbeiten müsse.

Im ersten Augenblick wiegelte ich ab. Aber dann gab ihm recht. Ich hätte (auch wenn ich nicht zurück gemusst hätte) abgelehnt. Aber, und das sagte ich ihm dann auch, ich fand es unheimlich mutig von ihm, mich anzusprechen und mir solch einen Vorschlag zu machen. “Sie haben mir mit Ihrer Einladung den Tag versüßt. Vielen herzlichen Dank!” gab ich ihm dann noch mit auf dem Weg, bevor ich mich mit wehenden Haaren zurück auf den Weg zur Arbeit machte.

Ich wünsche mir, dass er die Absage nicht persönlich nimmt. Lieber Unbekannter (falls du das liest): “Danke. Danke für deinen Mut und dein Kompliment. Es war für mich ein wundervolles Erlebnis. Du warst der schönere Spiegel des Tages.”

Muffins

In der 7. Woche sind die Süßigkeiten dran. Muffins zählen auch dazu.

Angeregt durch Zen-Habits, der ein Jahr lang immer für einen Monat auf etwas verzichten will, um festzustellen, was er wirklich benötigt, habe ich mir die folgendes überlegt: Ich werde in den nächsten 12-Wochen auf verschiedene Dinge verzichten und schauen, wie es mir damit ergeht. 12 Wochen ist ein überschaubarer Zeitraum. Ein ganzes Jahr wäre mir doch etwas zu heftig. So mutig bin ich nicht :-) Ich werde es also mit 12 Wochen versuchen.

Und hier ist meine 12-Wochen-Challenge

Woche 1 (vom 8. bis 14. Juli)

Fangen wir mal mit etwas Harmlosem an: in der ersten Woche werde ich kein Fleisch und keine Wurst essen. Das dürfte relativ einfach sein.
Ersatz: na da gibt es jede Menge.

Woche 2 (vom 15. bis 21. Juli)

Ich steigere das Level etwas: in dieser Woche ist der Kaffee dran. Kein Kaffee am morgen im Büro, keinen zur Kaffeepause und kein Kaffee am Nachmittag.
Ersatz: Tee.

Woche 3 (vom 22. bis 28. Juli)

Kein Twitter. Davor graut es mir ja fast am meisten. Aber: ihr werdet in dieser Woche ohne mich auskommen müssen.
Ersatz: weiß ich noch nicht :-)

Woche 4 (vom 29. Juli bis 4. August)

Kein Alkohol. Kein Bier, Wein oder Schnäpschen am Abend. Das dürfte eine leichtere Woche werden.
Ersatz:  Pfefferminztee oder ähnliches

Woche 5 (vom 5. bis 11. August)

Kein Facebook. Das dürfte wesentlich leichter sein als Twitterverzicht. Und da ich Urlaub habe, gibt es auch kein Problem mit meiner beruflichen Tätigkeit in Facebook.
Ersatz: Twitter :-)

Woche 6 (vom 12. bis 18. August)

Kein Fernsehen. Wenn das Wetter mitspielt (Sommer) dürfte es gar kein Problem sein, dann bin ich sowieso lieber draußen im Garten. Bei Regenwetter muss ich mir was einfallen lassen :-)
Ersatz: Lesen oder Gartenarbeit

Woche 7 (vom 19. bis 25. August)

Keine Süßigkeiten. Ohoh, welch aberwitziger Gedanke. Bin mal gespannt, ob ich das schaffe.
Ersatz: wird sich finden. Obst und Joghurt wahrscheinlich

Woche 8 (vom 26. August bis 1. September)

Kein Smartphone. Die Telefonfunktion lasse ich an, damit mich die Kinder erreichen können, aber keine Wetter-App, keine Mails, keine Fotofunktion, kein Whatsapp. Einfach nur telefonieren wie “früher”.
Ersatz: zum Glück gibt es noch den Computer :-)

Woche 9 (vom 2. bis 8. September):

Uff, so langsam gehen mir die Ideen aus. Dabei brauche ich noch vier Einfälle.  O.k. ich versuch’s mit: kein Computer am Morgen und am Abend. Ich muss erklärend dazu sagen, dass ich tagsüber am PC sitze (beruflich), weshalb ein kompletter Verzicht nicht möglich ist. Aber selbst das morgens und abends dürfte mir im Zeitalter von Chefkoch, Twitter und Mail schwer fallen.
Ersatz: morgens die Zeitung. Abends ein Buch.

Woche 10 (vom 9. bis 15. September)

Keinen Schmuck. Wer mich kennt, weiß, dass ich ganz selten Schmuck trage, aber immer mein Sonnenarmband und Ringe. Ringe in allen Variationen und Farben. Also gut, diese Woche keinen Schmuck.
Ersatz: gibt es keinen.

Woche 11 (vom 16. bis 22. September):

Junge, junge. Jetzt wird es wirklich brenzlig. Worauf könnte ich noch verzichten, was mir schwer fällt und was Sinn macht? Auto fahre ich schon so gut wie nie, Schminken tue ich mich auch selten. Ah, ich weiß es: auf meine Pinzette. Ihr lacht jetzt bestimmt, aber ich zupfe ständig an irgendwelchen Härchen rum und habe immer (zuhause und im Büro) eine Pinzette griffbereit liegen.
Ersatz: aaaah, da gibt es keinen :-)

Woche 12 (vom 23. bis 29. September):

Die letzte Woche müsste ja eigentlich jetzt der Knüller sein. Hm, was wähle ich bloß? Ich könnte auf meine Uhr verzichten, aber im Handy- und Computerzeitalter ist das witzlos. Habt Ihr eine Idee, worauf ich in der letzten Woche verzichten soll? Was würde euch schwerfallen? Bitte postet mir doch eure Vorschläge als Kommentar!

So, das ist jetzt mal der Plan. Ob und wieweit ich ihn umschmeiße oder durch Sinnvolleres ersetze, wird sich zeigen. Ich halte euch auf dem Laufenden :-)

Öfter lächeln

Öfter lächeln

Es gibt ein kleines Geheimnis, wie man sich selbst (und andere) ohne großen Aufwand ein klein wenig glücklicher machen kann. Die Lösung lautet:
öfter lächeln :-)

Wir haben häufig die Tendenz, uns in den täglichen Aufgaben zu verlieren. Oft muss man sich dann auch noch sehr konzentrieren und prompt ist es weg, das Lächeln.

Dabei gibt es in jedem Moment ein Quentchen Glück. Etwas zum Lächeln. Das heißt natürlich jetzt nicht zwangsläufig, dass wir jede Sekunde des Tages lächeln sollten. Auch Gefühle wie Trauer, Ärger, Wut haben ihre Daseinsberechtigung. Und den ganzen Tag lächeln wäre auch ziemlich anstrengend. Aber in viele unangenehme Situationen können wir ein bisschen Heiterkeit hineinbringen.

Wir sollten uns nur daran zu erinnern, öfter mal zu lächeln.

Versuch doch einfach jetzt (ja, genau jetzt, während du diesen Post liest) zu lächeln.
Vielleicht erst mal innerlich. Spür’ das Gefühl, wie es ist. Die Mundwinkel kitzeln, sie wollen nach oben …  Es prickelt … Bis in die Ohren. Spür das Lächeln in dir.
Und dann: lass es raus. Die Mundwinkel dürfen jetzt nach oben. Die Augen dürfen strahlen. Die Wangen heben sich.
Ist das nicht wundervoll?

Vielleicht brauchst du ja am Anfang auch einen Grund, um zu lächeln? Hier ein paar Vorschläge:

  •     du hast jemanden, der dich liebt
  •     du kannst die Sonne sehen
  •     du hast einen Job
  •     du trinkst gleich eine heiße Tasse Kaffee
  •     heute Abend wirst du deine Kinder umarmen
  •     du bist gesund
  •     jemand hat dir vor kurzem ein schönes Kompliment gemacht
  •     du hast deinen Regenschirm dabei (und es regnet gerade)
  •     …

Das Geheimnis liegt im Hier und Jetzt

Du kannst diese Liste beliebig ergänzen. Wenn du dich umschaust, wirst du diese Glücksmomente in fast jeder Situation finden. Wenn du mit deinen Gedanken genau im Jetzt bist (nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft) kannst du die Magie des Augenblicks wahrnehmen. Und du kannst lächeln.

Und weshalb machst du auch andere damit ein bisschen glücklicher? Stell dir vor, du sitzt in der Bahn und dein Gegenüber hat ein Lächeln im Gesicht. Stell dir vor, in einer Konferenz schmunzelt jemand. Stell dir vor, die Verkäuferin denkt gerade verliebt an ihren Freund, während sie dir das Wechselgeld zurück gibt.
Du siehst dieses Lächeln, und obwohl es (meist) gar nicht dir gilt, wirst du es dennoch so wahrnehmen und es macht dich glücklicher. Ein kleines bisschen.

Ich lächel dir zu und wünsche dir einen schönen Tag :-)


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