Zeit der Dankbarkeit

Archive for Juni 2011

“Liebesbrief an mich selbst? – Das könnte ich nie.” – Ist dir vielleicht spontan dieser Satz durch den Kopf gegangen, als du die Überschrift gelesen hast?
Dann lade ich dich auf ein kleines Experiment ein: Stell dir einmal vor, du würdest dich von außen mit den Augen der Liebe betrachten. Was würdest du sehen? Wer bist du wirklich? Was macht dich so liebenswert?

Ich weiß, dass du jetzt vielleicht denkst: “Andersrum wäre es einfacher. Eine Kritikliste hätte ich aus dem Effeff geschrieben.”
Nun, dann ist es vielleicht einmal Zeit, dir deine positiven Eigenschaften in Erinnerung zu rufen :-) Und glaube mir, du hast jede Menge Positives, viel Bewundernswertes an Dir. Viel Attraktives.

Du bist liebenswert

Woher ich das weiß? Nun: zum Einen steckt hinter jeder noch so scheinbar ungemütlichen Fassade ein Mensch, den man einfach nur lieben kann. Ein unschuldiges, liebenswertes Wesen.
Zum anderen hast du doch sicherlich Freunde, Eltern, Kinder, einen Partner/ eine Partnerin, die gerne mit dier zusammen sind, oder? Nun, dann hast du auch jede Menge positiver Eigenschaften, die andere Menschen anscheinend auch sehen – nur du vielleicht nicht?

Also dann los. Nimm dir ein weißes (oder auch ein buntes) Blatt Papier und eine Viertelstunde Zeit nur für dich und deine Gedanken. Brich nicht ab, wenn in den ersten Minuten nichts auf dem Papier erscheint. Höre deinen Gedanken zu. Ich bin mir sicher: tief in dir drinnen weißt du um das Schöne an und in dir. Und wer weiß, vielleicht musst du nach einiger Zeit das Blatt sogar wenden, weil es bereits gefüllt ist? Das wäre doch wirklich toll :-)

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Blumen

Wie oft bist du heute an Blumen vorbei und hast sie auch wahrgenommen?

Heute liest man es überall: der längste Tag des Jahres. Alle sind begeistert. Es ist länger hell, der Sommeranfang ist da, nur eine kurze dunkle Nacht ….

Und nun frage ich dich: Was hast du HEUTE an diesem längsten Tag gemacht? Wie hast du ihn gelebt?
Hast du ihn bewusst wahrgenommen? Die Menschen um dich herum? Die Musik? Die Stille? Das Essen? Hast du bewusst gegessen? Oder nebenbei?
Wie hast du ihn gelebt, diesen längsten Tag?
Hast du etwas gemacht, was dein Herz zum Singen brachte? Und wenn ja: wie lange? Fünf Minuten? Eine  Stunde? Den halben Tag? Gar nicht?

Oder hast du ihn evtl., wie so viele Tage in deinem Leben, einfach nur vor dich hin gelebt. Bist aufgestanden, zur Arbeit, hast gegessen, getrunken, geredet. Alles mehr oder weniger nebenbei oder gar in Hektik. War es wirklich ein schöner Tag, der längste Tag in diesem Jahr?

Ich schlage dir vor, dir Folgendes zu überlegen:
Wenn dieser Tag dein Leben repräsentieren würde, wärst du glücklich beim Rückblick? Hast du dein “Leben” gelebt? Oder ist es einfach verstrichen?

Dieser Tag repärsentiert dein Leben. Denn dein Leben besteht genau aus einer Reihenfolge solcher Tage. Wenn der heutige Tag schon so nebenbei lief, laufen dann die anderen nicht genauso? Das heißt: dein ganzes Leben läuft so vor sich hin?

Nun: du hast die Macht, das zu ändern.
Du kannst damit anfangen, abends deinen Tag Revue passieren zu lassen. Und dann am nächsten Tag nach dem Aufwachen bewusst entscheiden: Heute mache ich es anders! Heute LEBE ich!
Hurra ein neuer Tag, da mache ich was draus!

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Vor kurzem bin ich (dank Twitter) auf eine Aktion gestoßen, die so richtig mein Herz erfreut. Auf der Seite haascore.de werden verschiedene Abreißzettel zum download angeboten.

Welchen Zettel würdest du nehmen?

Was ist das besondere an den Zetteln? Nun, diese Zettel verkaufen nichts, sondern sie verschenken. Sie verschenken ein Lächeln, Zeit oder Sorgenfreiheit.  Es gibt drei verschiedene:

  • Nimm ein Lächeln – auf dem Fähnchen steht dann: Just a smile
  • Keine Angst: Alles wird gut
  • Nimm dir Zeit:- 10 Minuten/20 Minuten frei etc.

Mit Tesafilm und an die 40 Zetteln bewaffnet, habe ich diese in Trier und Umgebung verteilt. Manche waren schon am  nächsten Tag komplett verschwunden. Ob weggeschmissen oder mitgenommen werde ich nie erfahren.
Wiederum andere (z. B. der vor der Grundschule) hatten schon am nächsten Tag kein Abreißfähnchen mehr dran. Alles ab. Es war der Zettel “Keine Angst – alles wird gut” :-)

Keine Angst - Alles wird gut

Meine Nachbarin erzählte, ihre Tochter hätte auf dem Nachhauseweg gleich zwei Fähnchen abgerissen: ” … einen für mich und einen für Papa. Da war das Gespräch mit Papa am Abend gar nicht mehr so schlimm wie ich dachte.”

Auf der Arbeit (wo ich die Zettel auch verteilt hatte) fand ich dann vor kurzem ein handschriftliches Dankeschön vermerkt. So kam der Dank ganz unerwartet zu mir zurück.

Danke!

Und wenn du jetzt auch Lust hast, Zettel zu verteilen, dann findest du hier den Download-Link zu den PDFs.


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